Geschichte Thalan

Thalan

Die Mediatokratie Thalan, bekannt als das ältesten noch existierende Reich der erforschten Welt, hat trotz des heute kleinen Territoriums im Süden wieder die Machtposition auf ihrem Kontinent inne. Geschützt vor den Aggressoren wie Ari im Westen durch ein gewaltiges Massiv und den Bündnispartner Nede und im Besitz von reichen Seenlandschaften und Tälern, sowie mit der Zeit einem teils künstlich immer mehr stabilisierten gleichwirkenden Klima, gedieh und gedeiht noch heute dort alles im großen Maße. Zumindest sofern es um Kultur, Wissen und die Künste der Manipulation der natürlichen Energiequellen geht. Die militärische Macht von einst hat es seit der Vermehrung des Thalandit an das militärisch größere Nede verloren, dessen Unabhängigkeit viele Nachbarn mitriss. Nach der Thalanditpest und dem Verlust der Nordreiche in des ist Nedes Machtposition und die seines Verbündeten Kalia auf dem Kontinent auf gleichem Maße geschwunden. Dennoch stehen Nede und die Mediokratie Thalan noch im regen diplomatischen und handelslastigen Kontakt ohne alte Feindschaften aus Schwäche zu erneuern.

Thalan selbst gewährt nur wenigen Fremden Einlass in die ältesten Wissenshallen und schon gar keinem Fremden den Zugang zur Gründungsschrift. Denn obschon sich viele Mythen um die anderen alten Reiche der Welt ranken, so ist für viele das Wissen nur dort zu finden. Die Völker, vor allem Kalia, die jederzeit mit den Ruinen der alten Zivilisation konfrontiert sind, schauen missmütig auf diese Tatsache. Durch den unablässigen Eid, dessen Grund oder Herkunft nicht bekannt ist, die Schriften der Vergangenheit zu bewahren und nie zu verändern, sind viele Völker jedoch nicht ganz beunruhigt. Vielleicht hindert aber auch jener Eid die Thalan daran die Wahrheit kund zu tun. Keiner weiß, welche dunklen Ereignisse in der Urzeit ruhen.

Neben den eigens zugänglichen Informationen und Legenden rund um Thalan hat Ari jedoch eine eigene Interpretation zu deren Haltung. Neben den Vorwurf an Nede mit alten Feinden zu paktieren, selbst nach der Unabhängigkeit, glaubt Ari sogar Thalan persönlich sei für die Thalanditpest verantwortlich. Der Machtverfall eines erstarkenden Nordstern sei zu genehm für Thalan. Auch wenn Ari davon nicht betroffen war, so liegt ein tiefes Interesse an einem Nachweis. Wenn Ari dafür einen Beweis finden könnte, wäre der Schutz Thalans durch Nede arg gefährdet und die beiden Feinde Kalia und Ari würden eventuell ein Bündnis schließen, welches in einer Katastrophe für Thalan enden kann. Die Spannungen im Zentralgebiet beschwören einen neuen Krieg herauf mit unbekannten Bündnissen.

Der Osten, der fast genauso hoch entwickelt ist und noch alte Schriften besitzt, hat reges Interesse daran diese zu tauschen. Jedoch ist Ari auf der anderen Seite des Kontinents und Thalan bietet höher für die alten Schriften. Diese Aktionen der Prohibition von Wissenkauf facht Aris Theorie jedoch nur mehr an.

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