Gesellschaft Chenea

Bevölkerung

Die Geburtenrate ist je nach Arbeiterschicht unterschiedlich, bei der Oberklasse eher konstant. Chenea frisst viele seiner Kinder in der internen Entwicklung und dem Militär mit tödlichen kameradschaftlichen Drills und dem festen Gewissen eines potentiell frühen Todes in einem der Kriegsspiele im Süden, denen Chenea nur beitritt um seine Überlegenheit zu zeigen. Die Landgewinne der kleinen Südstaaten sind ihm egal. Eine  Mine, eine Provinz mehr oder weniger würde keinen Unterschied machen. Sie wären auch zu weit entfernt. Die rabiate Behandlung der Menschen hat jedoch wenig Auswirkung auf die Arbeiter. So hart man sie rannimmt, solange sie nicht eines tödlichen Unfalles oder Kampfes sterben, wird man sie schon 'reparieren' und wieder schuften schicken. Durch Gifte und Krankheiten erzeugte Degenerationen werden einmalig bei den Kindern entfernt. Das Fleisch soll den Aufstieg eines jeden Geistes nicht hindern. Mediation gilt bei diesem Aufstieg in jedweder Form als gültiges Mittel. Einzige Regel: Keine Handlung gegen Cheneas Ordnung selbst. In dieser Ordnung sind alle Menschen Freiwild.

Die Trennung der Bevölkerung und der Geist von Chenea wirken von außen krank, sind aber in dieser so fest gewuchert, dass sich die Wurzeln selbst mit einem sozialen Gift umhüllen, welches jeden Eindringling in die Ordnung sofort vernichtet. Chenea hat dem Volk Feindbilder intern gegeben, es gab ihnen Hoffnung auf großes und einen Ausweg für ein unsicheres aber ruhigeres Leben, knechtet sie aber zugleich. Es sperrt äußere Gefahren aus und unterwarf seine Nachbarn nicht mit dem Militär, sondern seiner internen Handelsmacht. Mit Hilfe der es umgebenden Puppenstaaten ist gesichert, dass kein Geist des Volkes darüber hinaus je aus der Reihe tanzen wird.

Das einzige Mittel diesen von Macht geprägten Staat und seine Nachbarn jemals zu befreien liegt vermutlich in eben dem Mittel, welches sie nach außen tragen: Der Zerstörung aller schwachen Glieder. Für ein Militär heißt es die Vernichtung und Frontenbildung über die Puppenstaaten mit einem vermutlich Krieg schürenden Grenzkonflikt der Ideale... welcher am Ende zu einem ebenso provokanten vollkommenen Krieg führen würde, dem Chenea nicht aus dem Weg geht. Nur das Ideal des stärkeren wird überleben. Chenea scheint zu allem bereit, die ewige Aristokratie thront im Nordosten wie das Geschwür für die individuellen Westvölker, die es vielleicht nie sehen müssen. Langsam wachsend...

Volkstätigkeiten

Wenn Du es nicht tun musst, ist es schlechte Arbeit. Wenn Du es trotzdem tust, bist Du ein schlechter Mensch. Chenea ist eine widersprüchliche aber erfolgreiche Gesellschaft. Trägheit und Komfort geächtet, aber harte tiefe Arbeit hochnäsig verspottet. Füge Dich, steige auf oder stirb. Wer sich einmal für einen Pfad entschieden hat, kann ihn nicht mehr wechseln. Hauptzweige in Chenea sind Führungsposten jedweder Art, das Militär oder die brutale, schonungslose niedere Arbeit. Der einzige Lichtblick neben dem Militär ist der Handel, der jedoch nur der Oberklasse erlaubt ist.

Abstammung

Die Geburt ist in Chenea ein Teil des Lebens. Er bestimmt den Anfang, den Rest bestimmst Du. Auch wenn es gerne so gesagt wird, hat die zweite Klasse kaum Chancen. Über extremen Machthunger, Intrigen und den offiziellen Blutwegen kommen nur wenige in die oberen Schichten, dann aber gestählt für das Umfeld bis an die Spitzen. Chenea ist eine Nation die ihre Schwäche selbst verzehrt und in beiden Schichten wird klarer Widerstand oder Trägheit und Komfort mit Gewalt beendet und aussortiert. Wer sich nicht entwickelt ist wertlos und wird geistig beschnitten und somit de facto seelisch kastriert. Als letzter Nutzen darf man als willenlose fleischliche Zombiemaschine seinen Dienst am Volk tun. Ein beliebtes Mittel gegen den Wiederaufstieg gefallener Anführer. Arbeitsrassen sind verboten und kommen im besten Fall als Banditen vor.

Technologie

Chenea war in seiner alten Geschichte als kleinere Splitterregion nur kurz ein Teil Thalans und bald darauf wieder frei. Das ist auch bereits alles, was Chenea an seiner Geschichte von außen erklären lässt. Nicht weniger jedoch haben sie die Technik von Thalan in dem einen Jahrhundert für sich eingenommen und konserviert. Durch das Zeitalter der kriegerischen Staaten bis in den Status der harten Fronten und Handelskriege weiterentwickelt, haben diese aber noch wenig Effizienz ihrer Ahnen. Chenea setzt auf Zerstörung und Macht, hat die nützlichsten Techniken genommen, den Komfort entfernt und sie gegen alles gerichtet: Gegen die Feinde, gegen die Freunde und gegen das eigene Volk. Leute die die wahnsinnigsten Ideen vielversprechend und machthungrig präsentieren, wird Chenea der liebende Investor sein. Jede Technologie die nicht reine Effizienz verspricht und mit zu viel Komfort zur Trägheit des Volkes wird, wird von einem Ethikrat verboten.

Militär

Cheneas Gesellschaft baut stark auf sein treues Militär und erreicht einen künstlichen Hass und eine Zwangstreue seiner Mitglieder. Jeder kann in das Militär um Ruhm und Reichtum zu ernten, ob obere oder untere Klasse, sogar die Aufstiegchancen sind alle gleich. Das Militär ist ironischerweise die freieste Gruppierung und wird bei seinen Aufgaben aktiv gegen aufbegehrende der Unterschicht und äußere Staaten eingesetzt. Jeder der sich für diese Zwischengesellschaft entscheidet gilt in den meisten Augen als Verräter oder Schwächling, je nach Herkunft.

Chenea steht auf dem gleichen technologischem Kriegsniveau wie Nede, hat jedoch einige spezialisierte Entwicklungen seiner Region, die Nede nur durch seine Größe nicht fürchten muss. Auch würden zwischen den Parteien erst noch einige Staaten zu Grunde gehen, ehe sie sich an offener Front begegnen.

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