I-Gehmâh A-Gêhlus

I-Gehmâh A-Gêhlus

Rasse: Thalan
Beruf: Thalanischer Berater des nedeischen Oligarchenzirkels
Herkunft: O-Sûmkârdin / Thalan
Bekannte Zugehörigkeit:
Volkswächter von O-Mihkalgah a.D. 4078 n.T.Z.
Thalanischer Abgesandter 4079 - 4092 n.T.Z. 

Größe: Durchschnitt
Alter: 93
Haarfarbe: Aschenblond
Hautfarbe: Mitteleuropäisch
Gesichtszüge: Sanft und glatt
Statur: Ausgeglichen
Besonderheiten: Bartträger

A-Gêhlus Vergangenheit ist für die Öffentlichkeit nicht einsehbar, auch wenn er wie alle Einwohner einen offiziellen Eintrag im Register der Wissenshalle genießt. Aktiv in Kontakt trat er mit der thalanischen Gesellschaft erst zu Beginn seines Dienstes als Volkswächter im Verwaltungsabschnitt der Grenzstadt O-Mihkalgah im Jahre 4053 n.T.Z. Er zeichnete sich offiziell durch beeindruckende Folgsamkeit der thalanischen Gesetze aus und erhielt das Mandat der Direktexekutive im Jahre 4062 n.T.Z., ein Mandat welches nur nach eingehender Geistesprüfung ausgeteilt wird und dem Träger erlaubt eindeutige Verbrechen an Ort und Stelle zu verurteilen.

Später während einer kurzen Freizeit von seiner Volkstätigkeit bat er um die Erlaubnis die nördlichen Grenzen zu untersuchen, darunter das nördliche Ödland wo er half eine Grenzregion wieder zu beleben. Auf seinen Rückweg sah er sich mit dem gewaltsamen Tod des alten Abgesandten in Nede konfrontiert und wurde von den Oligarchen nach seinen Taten förmlich bedrängt diesen Posten zu übernehmen. Thalan welches ihnen weniger widersprechen wollte um die Beziehungen nicht zu gefährden sendete A-Gêhlus auf Bitte eines passenden Nachfolgers an seiner Stelle statt dessen die Widerrufung seines Ranges als Volkswächter. Das war Antwort genug.

Sein spezieller Stammbaum des Augenwappens von Thalan weißt für die zwei Verläufe kleine Unstimmigkeiten auf. Neben Zeichen einer starken Ausprägung der Linie erweiterter Mediatoren, zeigt er auch eine seltene Mutation an zwei Stellen des Augenprismas. Das eine davon beim Übergang der Generationspfade verschwimmt sorgte für Spekulation ob er aus einer gezielten Zucht stammen könnte. Ergebnisse der Familienuntersuchung sind unter Verschluss. Beide Augen zeigen das gleiche Wappen.

A-Gêhlus, der mittlerweile in Nede eher einen einheimischen Namen erhalten hat als Variation des primären Familienstammes, genannt Gemai, nutzte die Zuwendung von Nede um eines der wichtigsten Gesetze Thalans zu umgehen. Er erzeugte einen Nachkommen mit einer weiblichen Rolle und trug sie als offizielle Bürgerin Nedes ein.

Seine Eiskolonie trägt sein Markenzeichen und steht seit ihrer Anerkennung nach seinem Antritt als Hofmediator Nedes demonstrativ auf der Liste der freien Erfindungen. Etwas, was normalerweise von den Bürgern der Leistung des Landes zugeschrieben wird. Es war ein deutliches Zeichen des Missfallens des neuen Hofmediators an seine alte Heimat. Genauere Untersuchungen der Thalan darauf zeigten, dass die Gesamtkonstruktion der einzelnen Teile eine Reaktion initiierten, die den Komplex an sich nicht durch die erwarteten eigenen Aktionen schützen, sondern die Aktionen Folge des befohlenen Schutzes von sich selber sind. Auch wenn eine Eiskolonie neu transportabel ist, ist das unter Schutzprinzipien gestellte Sahrumelement ein Verrat an den thalanischen Prinzipien, die jedwede Chance einer Verselbstständigung ablehnen. Die Produktion wurde nur drei Jahre nach Beginn eingestellt um von Nede selber zwei Jahre später wieder aufgenommen zu werden. Jeder Tritt Thalans folgte ein weiterer Tritt Gemais. Nede hatte nun feste Mediatorschmieden unter seiner Leitung aufgebaut.

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