Gnollschwanz

Beschreibung

Als lokales Kartenspiel Sturmwinds, erfreut sich Gnollschwanz einiger Beliebtheit in weniger ernsten Kneipenrunden und in einigen Bereichen der Handwerkerklasse. Zumeist mit dem Standard Allianzdeck gespielt, gibt es auch einige Kunstvarianten mit den verschiedenen Gnollstämmen als Kartenfamilie. Die relativ einfachen Regeln geben dabei jedem mit einfachen Verständnis von Taktik eine Chance. Es ist eines der aber nicht das einfachste der offiziellen Glücksspiele in Sturmwind.

Regeln

Gespielt wird mit einem normalen 56 Kartendeck für bis zu fünf Spieler. Gespielt werden pro Person dabei sieben Karten, mit je einer mehr für jeden fehlenden Spieler.
Ziel des Spiels ist es einen Gnollschwanz zu haben, der nicht länger als fünf Karten sein darf und genau 21 Ringe beinhaltet (abgeleitet von den Differenzen des Wortes Gnoll mit 7-7-1-3-3). Dabei ist eine Sieghand immer kleiner als fünf Karten außer sie besteht aus einem Gnoll, also aus zwei Siebenen, einer Eins oder Stammkarte und zwei gleichen dreier Ringkarten, den Anführern oder die Zahlen. Pro Zug kann man entweder eine Karte mit dem Stapel tauschen oder eine in die Mitte abwerfen. Der Abwurf muss der Kartenfamilie oder dem Wert entsprechen. Sobald man weniger als fünf Karten auf der Hand hat geht man in die Balz und muss mit offenen Karten jede Runde eine Karte abwerfen, wenn man dies kann. Sollte man dies nicht tuen, verliert man das Spiel. Schafft man es in der Balz nicht auf 21 Ringe, verliert man ebenfalls. Der richtige Moment für das Finale ist entscheidend. Sollten alle Spieler ausscheiden außer einem, gewinnt dieser automatisch, ob er 21 Ringe hat oder nicht. Das Spiel endet nicht, wenn jemand 21 Punkte hat, sondern erst, wenn der Stapel aufgebraucht ist. Sollte bis dahin keiner 21 Ringe haben, gewinnt derjenige, der am nächsten an einem Gnoll dran ist. In Spielhöllen gewinnt in der Regel in diesem Fall die Bank.
Sollten mehrere Spieler einen Gnollschwanz mit 21 Ringen erreichen, gewinnt der längere Schwanz. Sind beide gleich lang, gewinnt der mit dem höheren Einzelwert.
 

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