Die Handelsgilde

Die Handelsgilde von Goldhain

Entsprungen von gut vierzehn städtischen Gilden von Händlern, ist es ein Zusammenschluss derjenigen, die nicht bereit waren sich mit den Defias zu arrangieren oder dem Bankrott zum Opfer fielen. Neben den allgemeinen Statuten der freien Gilden Goldhains besitzt sie weitere Sonderregeln, denen alle Gilden zustimmten. Dennoch hatte jeder die Chance seinen Unmut durch einen Austritt kund zu tun, was vereinzelt geschah.
Ihre Hauptaufgabe über die eigentlichen Aufgaben der Gilden ist es die Sicherheit der Wirtschaft ihrer Mitglieder sicherzustellen indem sie als sicherer Arbeitgeber besondere Konditionen von der Söldnerzunft erwirbt oder durch Finanzierung der örtlichen Stadtwache ihre Gunst und Sicherung erwirkt. Damit stößt die Gilde vor allem bei einigen Teilen der armen Bevölkerung auf wenig Gegenliebe, die einige Ausfälle der Stadtwache gerne ihren Positionierungen der Handelsrouten beilegt.
Auch der vor einiger Zeit neugewählte Stadtrat soll in Teilen auf ihrer Gehaltsliste stehen. Neben der eigentlichen Wahl ist dies auch immer wieder ein beliebtes Thema in Tavernen, wo man gegenseitig die beliebten Kandidaten der Korruption beschuldigt. Nur über den Marschall fällt selten ein böses Wort.
Ihr enormes Potential gegenüber den alten verfeindeten Parteien liegt in der Sicherheit ihrer Mitglieder und den tiefen Koffern, die durch gleichmäßige Belastung aller Mitglieder durchaus einige Bedürfnisse erfüllt, die eine normale Gilde im Einfluss nicht erringen könnte.

Ihr Wappen besteht aus einem grünen goldgerahmten Schild umrahmt von zwei goldenen Löwen und gekrönt von den grünen Wachtürmen Goldhains die das grüne Kontor der Gilde umringen. Auf dem Schild selbst ist ein Kontrakt zusehen um den ein rotes Band sieben Schreibfedern zusammendrückt. Ein gekipptes grünes Tintenfass färbt jedoch bereits das Band in goldener Tinte.
Grün und Gold sind die häufigsten Farben der hohen Gildenmitglieder, auch wenn einige noch die Farben ihrer alten Gilden zur Schau tragen.

Wesharm Jothmund

Alter: 71
Rang: Handelsführer der militärischen Handwerkswaren
Bewaffnung: Geist und Geld

STR: ??           KON: ??
FI: 70              GE: 06
INT: 49            WIS: ??
CHA: ??           MUT: 96

Die Familie Jothmund war niemals wirklich mächtig, hatte jedoch häufig Kontakte zu selbigen. Es war stets das Interesse des Patriarchen nicht das Hauptziel von Ränkespielen zu sein und sich etwaige Vorteile zweiter Hand zu sichern. Wesharm war der einzige in der Linie, der dagegen verstieß, was zu seiner Zeit als Gildenrat der Valomyia seine Familie durchaus belastete und teilweise in Unglück stürzte.
Es war in seiner Reifezeit, dass der nun gereifte Wesharm sich darauf berief selbst in den Hintergrund zu treten und nur noch niedere Geschäfte übernahm und Kontakte aufbaute mit Gefälligkeiten. Als Valomyia unter Gelddruck zerbrach und sich nicht ganz legalen Wegen öffnete, brach der Familienklan Jothmund mit ihnen und fiel auf Basis der Beziehungen auf kleinere Verdienste zurück. Gewisse Gunstverteilungen zwischen den Kontakten sorgten schließlich dafür, dass der im Militärhandel versierte Klan seinen Weg in die Großgilde Goldhains fand, die sich zum Kampf gegen die Defias und Kriminalität gegründet hatte. Reif an Erfahrung wusste Wesharm jedoch die klaren Gefahren, die eine neue Gilde und ihre wilden Ränge verschiedener Ehemaliger Leitfiguren trug, zu meiden.
Schnell suchte er sich einen ruhigen Ast im Gewirr und platzierte seine Familie, um von dort eine Machtbasis aufzubauen von oben nach unten. Dazu gehörte auch die Heirat seines jüngeren verwitweten Bruders an die Tochter eines der Zunfträte der Schmieden. Ohne Zweifel ein Vorteil für beide Seiten, was Absatz und Zuwendung betrug.

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