Nebencharaktere

Sir Grimnus „Morgenrot“ Kohlenstaub

 

Rasse: Bronzebartzwerg
Beruf: Paladin
Herkunft: Dun Modr / Khaz Modan
Zugehörigkeit:
Bergwächter von Thandol, Fußknecht a.D 4 n.I.
Allianztruppen, Landsknecht a.D. 10 n.I.
Scharlachroter Kreuzzug, Leutnant a.D 29 n.I.
Garde Alexandros, Komtur/Adjutant a.D. 30 n.I.
Argentumkreuzzug, Paladin

Größe: 1,28 m
Alter: 143
Augenfarbe: tief-grün
Haarfarbe: Orange
Hautfarbe: leicht dunkler Teint
Gesichtszüge: markant mit Furchen
Statur: muskulös und robust
Besonderheiten: Zwei Bartzöpfe, der dritte wurde von einem Jormunga gefressen, sowie einen Doppelschnauzer.
Allgemeines Erscheinungsbild: Er trägt ein ihm kostbares Geschenk seines Freundes, und auch wenn er es nie sagen würde Mentors, Sir Rofur. Die mit einem Goldbronze Gemisch verzierte Rüstung aus Dunkeleisen hatte Markus mit einigem seines ersparten von der Thoriumbruderschaft anfertigen lassen zu Grimnus offizieller Ernennung zum Paladin. Seine langjährige Freundin und Axt wurde so oft erneuert, dass man sie auch als neu bezeichnen kann. Doch solange sie aus dem Original geschmiedet ist, ist es seine alte Waffe.
 
Biografie:

Grimnus Kohlenstaub war der siebte Junge der alten Schmiedekaste und hatte noch vier ältere Schwestern, die durchweg bereits verheiratet waren. Als letzter und jüngster Spross hatte man keine Erwartungen mehr in ihn. Die Familie war bereits gesichert, das Geschäft war gesichert, die militärischen Ehren waren bereits gesichert... man verlangte nichts von ihm.

Die seltene Freiheit eines Zwergen genoss Grimnus jedoch nicht. In einer Gesellschaft, die auf Kameradschaft baute und in der er jeden Tag von den Freunden der Familie über alle außer ihm gutes hörte, brachten ihn beinahe zur Rage und nie wusste er wem er nun nacheifern sollte. Alle seine sechs Brüder hatten klare Aufgaben bekommen, Bergbau, Schmieden oder Armee. Grimnus bekam nichts, nur Ignoranz.

Seine Eltern unterstützten seine zarten Versuche mit 38 beim Schmieden. Bis er jedoch 73 war kam nichts brauchbares heraus. Die Menschen mit denen ihr Volk Handel betrieb sahen in seinen Werken gute Dinge, doch die Zwerge belächelten ihn nur. Das war irgendwann der Zeitpunkt, an dem Grimnus nach Lordaeron ging. Er war ein Zwerg unter vielen und nur ein Teil der Familie. Er wollte nicht warten bis er Kastenbande auf einer Hochzeit endete.

Als Schmied in Lordaeron erlebte Grimnus erste Hochgefühle. Verschiedene Sorten an Stählen, Bronzeimporte aus Sturmwind und seltene Ladungen Mitrhil. Er kam nur einmal mit diesem Erz in Berührung, als ein Hochelf sich herabließ zwergische Künste anzufragen anstatt nach Hause zu reisen. Ob das Spitzohr zu faul, zu ungeduldig oder zu geizig war, war Grimnus egal. Er machte ihm einen guten Preis und arbeite wochenlang. Der Scherz des Elfen war für die Qualität zu Hause wohl zwei Jahre hätte warten müssen. Grimnus der selbst zu langlebig wie die Spitzohren war, verstand nicht wieso er dies witzig fand. Zwei Jahre, was war das schon. Der Elf lebte wohl zu lange unter Menschen. Und doch keimten in dem jungen Kohlenstaub mit seinen 93 Jahren erste Heimatgefühle auf. Er verließ Lordaeron und kehrte nach Dun Modr zurück, wo er endlich auch von Abenteuer, seltenen Erzen und einem Hochelf erzählen konnte. Auch in seiner Familie war er erneut angekommen.

Es dauerte nicht lange und seine Familie ermutigte ihn nun noch einen Pfad zu beschreiten. Zwar hatte der alte Zwerg schon lange den Kampf mit der eigens geschmiedeten Stahlaxt gemacht, welche er mit einer korrosionsbeständigen Zinnbronzeschicht überzogen hatten als Legierung, aber an die zwergische Armee dachte er nicht wirklich. Am Ende trat er bei.

Grimnus machte sich beliebt, half in der Truppenschmiede bei Reperaturen und wurde nach nur zwei Jahren fest aufgenommen. Kaum fünfzehn Jahre später mit 110 war er bereits Fußknecht. Doch irgendwann kam der Krieg aus dem Süden auch zu ihnen. Thandol und sein Regiment gingen und blutigen Schlachten verloren und die Zwerge schlossen sich der Menschenallianz an um die Bestien aus ihrer Heimat zu jagen. Grimnus folgte ebenso.

Zwar gewannen die vereinten Kräfte den Krieg, doch Grimnus mochte die Hektik der Menschen in der Armee nicht. Er war gerade erst Fußknecht und fiel schon wieder hinauf zum Landsknecht. Die Art der Menschen war einfach zu hektisch und es kam ihm unverdient vor. Als sie die letzten Orks um Khaz Modan zurück getrieben hatten und die Gefahr der Zwerge gebannt war verließ er die Koalitionsarmee.

Ruhmreich durch den Krieg und als angesehener Schmied der eigenen Kaste war Grimnus zufrieden mit sich selbst. Er dachte daran eine Familie zu gründen und sein Leben eintönig ausklingen zu lassen. Sein Vater starb und sein erster und vierter Bruder fragten ob er den Platz in der Schmiede der Familie haben wollte. Er willigte ein zu helfen bis ein besserer Ersatz gefunden worden ist. Bald war es soweit. Im Jahre zwei und zwanzig war einer gefunden.

Grimnus hatte von den Kämpfen im Norden gehört und der Fall seiner kurzzeitigen Heimat traf ihn etwas. Dennoch blieb er bei seiner wahren Heimat. Nun war er aber wieder frei und seine Axt nur ein Gedenken ferner Schlachten. Er ergriff Axt und Muskete, sattelte den Widder und machte sich auf nach Norden. Er wollte den alten Leuten Lordaerons helfen.

Es verschlug Grimnus in den Kreuzzug, dessen Abneigung gegen andere Rassen er sofort zu spüren bekam. Abgeschoben in das Tirisfalkloster half ihm nur ein Mann, der Talent über Rasse stellte. Als der Zwerg die Chance bekam rettete er diesen Mann und sie wurden Freunde. Dennoch hatte Grimnus immer wieder das Gefühl es ginge zu schnell. In den nächsten Jahren in den Intrigen und Morden unter den Menschen wechselten Beziehungen öfter als Grimus jemals welche gemacht hätte. Doch langsam gewöhnte er sich an die menschliche Schwäche. Er nahm sein Amt als Leutnant an und half Markus den Kreuzzug von Renault zu unterminieren. Am Ende starb Renault.

Grimnus folgte seinen Kommandanten durch die kurze Zeit der Blühte des Kreuzzuges unter Abbendis alleiniger Herrschaft, doch musste wie Kommandant Markus Rofur den Zerfall der Garde bei der Vernichtung von Neu-Avalon und der Kapelle des hoffnungsvollen Lichtes miterleben. Viele derer, die sie einst rekrutierten starben in dem scheinbaren Wissen die Geißel triumphiere. Sie hatte versagt. Auch wenn Grimnus keinerlei Bezug zu dem neuen Mann an der Spitze der Koalition genannt Argentumkreuzzug hatte, so fand er doch Sir Rofurs Zustimmung und somit Grimnus'.

Die folgenden Monate galten dem Wiederaufbau um den sich Grimnus als neuer Komtur und Adjutant der Garde Alexandros kümmerte. Sir Rofur kümmerte sich um alle diplomatischen und finanziellen Probleme und nebenbei um die bereits im Kreuzzug begonnene Ausbildung zum Paladin. Grimnus war dies Recht und er war auch neugierig. Mittlerweile konnte er schon heilen und kämpfen kann er schon seit Jahrzehnten. Gestärkt mit einigen Neulingen und den überlebenden Alten aus der Schlacht der Kapelle zogen die Truppen los in Richtung Nordend.

Grimnus der erst mit der Reserve nachrücken sollte, bekam von den Ereignissen um die San'layn und der Irrfahrt der zweiten Gruppe erst etwas mit, als er auf der gesicherten Nachschubroute von Valgarde zum Zorntor wieder mit Markus vereint wurde. Von da an kämpften sie wieder zusammen, bis Markus ihn voll und ganz aus der Ausbildung als anerkannter Paladin entließ und ihn in den Kreuzzug abschob. Grimnus war enttäuscht, doch rappelte sich an den Erwartungen seines Mentors hoch. In der letzten Schlacht um Eiskrone war Grimnus ein Vorbild der Nachhut und auch wenn er wohl niemals den Ruf des fürsorglichen Kameraden mehr erhalten wird wegen der Ignoranz der Verletzten auf dem Schlachtfeld als sie von Ghulen zerrissen wurden, so hat er die untoten Jormungawürmer und restlichen Ghule besiegt und so vermutlich noch mehr gerettet. Sein Vorbild und die Hoffnung von Sir Rofur für den eigentlich älteren der beiden in die Zukunft vereinen sich in seinem neu angenommenen Namen, Sir Grimnus Morgenrot.

Nach der Schlacht von Eiskrone diente er noch bei der Beseitigung der Überreste und half den Zutritt zur Eiskrone zu sichern, welches als Sperrgebiet des Kreuzzuges gilt. Wieder zurück auf dem Weg zur Heimat hat er nur ein Ziel, zu beenden war sie begonnen haben. Für die Zukunft aller Völker zieht er in die Pestländer.

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