Grammatik

Schriftliche Bedeutungen

Da die Sprache der Welt sich nicht mit unserer deckt, muss man verstehen, dass der Artikel eines Wortes bzw. dessen Ziel in der Aussprache und den sogenannten Markern liegt. Ein Klang kann im Falle von Lauten entweder intoniert, gestreckt oder kurz gesprochen werden. Ju beschreibt dabei einmal intoniert die Weltenergie, die Bewahrer von ihr gestreckt im Ju oder die Welt an sich als kurzes Ju gesprochen.

Sprachgefüge

Die Sprache der Menschen von Ju kennt nur fünfzehn Laute in drei Sprachvarianten (J,I,Y,Ä,Ö,A,O,E,H,U,L,M,N,R,V). Davon sind fünf (L,M,N,R,V) Marker für Bedeutungen, die verschieden kombiniert werden können. Im Falle von Namen dienen dabei die Laute von L bis N als Unterscheidung zwischen Wesen, Objekten und Gebieten. In anderen Bereichen und im Satzbau allgemein gelten wieder andere. 

Note: Ich würde Ä und Ö gerne durch andere Sonderzeichen ersetzen wie Ü durch Y, aber im Gegensatz zum C das man mit dem K gleichsetzen kann und dadurch das C als Synonym des CH schreiben kann, geht das leider nicht ohne den Leser zu verwirren. Y gegen Ü hat meistens den gleichen Klang, daher erschließt es sich nur dort.
Alle der oben erwähnten Laute werden geschwungen, sind also Stimmbandlaute. Das bedeutet nur ein hohes r und v - ein Schwingen aus dem Rachen des r bzw.  v - sind die wahren Töne ihrer Bedeutung. Platte Luftlaute wie V in Vogel oder W in Wasser sind nicht gemeint.

Aussprache

Alle Teile eines Wortes werden gesprochen. Das hieße das Meer würde geschrieben als Mer oder man müsste Me-er sagen. Ebenfalls hat ein Wort immer eine Richtung in Form einer Betonung oder Streckung, die ebenfalls genutzt wird.

Marker

Marker sind wie in unseren Sprache ein wesentlicher Teil der Sprache der Ju. Im Gegensatz zu unserer Sprache besitzen sie diese jedoch sowohl in Worten wie im Falle des Besitzes wie auch am Ende bei Namen als Beispiel oder als Bindewort in seltenen Fällen. Die simpelsten sind dabei die reinen Marker für die Namen für Wesen, persönliche Gegenstände und Orte, die auch als Ortsmarker verwandt werden können, sowie die für Zeitzustände, Eigenzustände. Von den häufig verwandten ist einzig die Wirkung schon ob ihrer Vielfalt und Bedeutung in mehr als drei Grundtypen geteilt und ersetzt manchmal den Zustandsmarker.
Neben diesen Grundtypen gibt es noch längere Marker mit verschiedenen Bedeutungen die sich immer Einrahmen über ein Vokal oder über mehrere Marker abrollen. Dabei beginnen sie immer mit r oder v um nicht mit den Namensmarkern vermischt zu werden.

Namen

Die Welt Ju nutzt drei Formen der direkten Namensgebung. Hierbei wird ihnen eine Bedeutung über ihre eigene Substanz gegeben, meistens als Sinnbild des Urwortes, das nur die Endsilbe zugeteilt bekommt. Dies ist in der Welt vor allem bei Objekten etwas besonderes und sollte daher auch so angesehen werden.

Das kurze L als Endsilbe steht für ein Wesen, das gestreckte L für ein willfähiges Wesen und das intonierte für ein Wesen des Ju, dazu zählen auch die Ju selber.

Das kurze M als Endsilbe bezieht sich auf irgendein Objekt, das gestreckte M auf ein persönlich wichtiges Objekt und das intonierte M auf ein beseeltes Objekt.

Das kurze N beschreibt einen Ort oder eine Gebietsgruppe, das gestreckte N beschreibt einen persönlichen Ort oder Gebietsgruppe, meistens im Besitzstand verwandt und das intonierte N beschreibt einen spirituellen Ort wie beispielsweise Zonen des Ju.

Zeit

Zeit ist in Ju für die meisten wenig relevant, so ist es nicht verwunderlich, dass man nur über vergangen, jetzt und irgendwann spricht. Der Marker hierfür ist das angehängte R. Intoniert steht das R für die Vergangenheit, gestreckt R für die Zukunft und normal für das Jetzt.

Zustand

Der Zustandsmarker zeigt den Wert oder Unterscheidung eines Wortes in einem Gespräch oder Text und kann als permanent festgelegt werden. Dadurch unterscheidet man beim Anhängen des V verschiedene Situationen. Intoniert steht das V für  die permanente Nutzung. Das heißt alle folgenden Aktionen beziehen sich auf ihn, wodurch sinnbildlich unsere Nebensätze gebildet sind. Ist das V gestreckt, so zeigt es eine Unterscheidung zu vorherigen Worten gleicher Art, also ein anderes Feuer bzw. anderes Ereignis. Dies kann alternativ durch örtliche Personen oder Besitz ebenso markiert werden, wenn nicht vorher das erste Ereignis permanent erklärt wurde. Zuletzt deutet das normale V den rückwärtigen Nutzen eines Wortes an, also den Bezug auf vorher gesagtes. Alle diese Sachen können jedoch teilweise ignoriert werden, wenn mit dem Sinnzusammenhang gearbeitet wird. Der Zustandsmarker ist wie viele seiner Art eine genaue Variante der Reiche der Ordnung.

Wirkungsmarker

Die Wirkung des Subjekts mit seiner Aktion auf das Objekt wird durch Wirkungsmarker benannt. Dies entspricht unserem Prinzip von durch, wegen, etc. Diese beginnen auf R in verschiedener Schreibform und wandeln sich meistens auf die Namensmarker um. Da diese immer am Ende stehen ist hier ebenso das später erwähnte RM vorhanden. Eine Verwechslung mit einer Bedeutungstrennung im Wort ist daher nicht möglich.

Wortbau

Solange etwas zusammengehört wird es zusammen gesprochen. Dies bedeutet es gibt keine Tonpause. Ausgenommen sind Beziehungen und Wirkungen aufeinander die durch einen Marker nachgestellt werden!

Das freudige Leben der reichen Leute ist dabei noch ein einfaches Beispiel. Hier schreibt man sinnbildlich LeuteReichLebenFreudig. Auch wenn kein Adjektiv der Sprache die Inhalte trennt, so hat alles nur ein eigenes Nomen und LeuteLeben wäre somit automatisch Das Leben der Leute.

Es kommt vor, dass sich Worte unterschiedlich auslegen lassen in ihrem Bau, je nachdem wo man sprichwörtlich die Grenze zieht. Normalerweise erschließt sich die Bedeutung aus dem Kontext oder wird in einigen Gebieten durch eine kurze Wortpause und eine längere Pause zwischen den eigentlichen Wörtern symbolisiert. Dort wo ein innerer Marker schon existiert durch einen Besitzstand oder Namen ist keine Abgrenzung nötig. Im anderen Fall kann jedoch durch Marker in den Worten dies ebenfalls verhindert werden. In einem solchen Falle spricht man von festen Existenzen. Angezeigt sind die Informationsteile durch das setzen der Wortgrenze RM. In seltenen Extremfällen auch überall: LeuteRMReichRMLebenRMFreudig

Beispiel:

Ujir Ueii Hyeiliyyaoieea lässt nicht erschließen wo man die Grenzen setzt. Auch der anfänglich scheinende Name im Hauptwort kann nachtragend sein, falls Hy bereits das erste Nomen war und ihn somit auf eil verkürzen. Nun kann man sich entweder mit dem Gesprächsthema auskennen und wissen, dass es ein Wesen mit dem Namen Hyeil gibt und den Rest sinnführend auflösen oder man macht eine Sprachpause die nur ein Teil der Satzbaupause beträgt bzw. setzt den Marker.

Ujir....Ueii....Hyeil..iy..yaoi..eea......
Ujir Ueii Hyeiliyrmyaoirmeea

Satzbau

Es gibt nicht DEN Satzbau, da man durch die Marker alles bauen kann und das ist vor allem bei den Schöpfern verbreitet. Jedoch ist in Reichen der Ordnung eine gewisse Ordnung "erwünscht". Die Zusammenhänge sind jedoch nicht verhandelbar.

Beispielsatz

Iehuls Haus ist durch ein großes Feuer beim Angriff des He zerstört worden.

In diesem Satz haben wir einen Besitzstand, ein Adjektiv zum Subjekt, eine Zeitangabe und die Vergangenheit. Übersetzt man dies nun in die Sprache der Ju geht man so vor ([...] = als ein Wort, | = Wortpause):

Grob: Zeit-/Ortsangabe | Vorfall | Akteur mit Grund/Beziehung | Ziel
Vorliegend: Zeitangabe | [Vorfall] | [Subjekt+Adjektiv+Beziehung] | [Objekt+Besitzer]
In eigener Sprache: [He + Angriff + Zeitmarker] | Vorfall | [Feuer + Groß + Zustandsmarker + Wirkungsmarker] | [Haus + Iehul]

Im Falle eines korrekten Satz- und weiterführend Textbaus sind alle Marker bis auf die Zeit unwichtig, aber werden bei wichtigen Leuten in den Reichen der Ordnung dennoch verlangt. Die Zeitmarker können bei Nennung am Textanfang und bei Meldung der Änderung im Text ebenso wegfallen. Wirkungsmarker sind ebenfalls nur bei unklaren Zusammenhängen von Nöten.

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