Schrift und Sprache Nede

Sprache

In Nede nutzt man zwei Sprachen. Einmal spricht man Thalan, welches sich durch Silbenkombination definiert. Je nach Kontext haben diese Silben jedoch ganz andere Bedeutungen. Dahingegen steht die simple Lautsprache der Nord- und Weststaaten, deren Klangkombinationen immer die gleiche Bedeutung haben. Während das einfache Volk der alten Lautsprache angehört, lernen die gebildeten Familien die seit 37 Jahren offizielle Amtssprache von Nede, Thalan. Einige gebildete Leute jedoch verweigern diese, da es für sie ein Rückschritt in die thalanische Gewalt ist. Auch wenn das Volk die Amtsschrift und Sprache akzeptiert, so ist es ebenso auf Seiten der Opportunisten und verhindert so mehrheitlich eine Bestrafung der Nichteinhaltung. Ein Opportunist ist seit 11 Jahren sogar Mitglied des Oligarchenzirkels.

Schrift

Die Schrift der Ned besteht wie sämtliche Schriften des Westens aus einer Chiffrenkombination, den sogenannten Wortchiffren. Dabei kommt keiner Chiffre eine Bedeutung, sondern nur eine Aussprache zu. Erst ihre Kombination bewirkt eine Bedeutung, sodass sich die Worte auf kleinem Raum teilweise sehr stark unterscheiden konnten in der Vergangenheit. Das einzige heute allregionale Bindeglied sind die Chiffren und die Anordnung der Kombination selbst. Ausgenommen davon sind die Westwald Splitterprovinzen und Ari, die beide ebenfalls eine andere eigene Form der Anordnung, jedoch die gleichen Chiffren besitzen. Vor den Chiffren nutzten diese Völker überwiegend eine Bilderschrift. Ob dies auch vor dem Fall des Großreiches Nedrear so war weiß vermutlich nur Thalan. Generell wird auch Thalan im gemeinen Volk als Chiffrendarstellung geschrieben. Dabei werden die inneren Runen durch ein zusätzliches Zeichen für gedrungene Aussprache bei eigentlich druckfreien Silben der Länge vier statt normal drei dargestellt und bei gedrückten Silben genauso. Die Attributsvokale stehen in Nede hinten an.

Namen

In Nede gibt es verschiedene Benennungen. Neben heimischen Benennungen der Ost- und Weststaaten gibt es auch thalanische Namen und Eigennamen der territorialen Sprachen. In Nede kann man vor allem eines am Namen ablesen, die Herkunft. Aus vielerlei Gründen wird daher vor allem als Staatsdiener ein neuer Name angenommen, der entweder der allgemeinen Landes- oder Amtssprache entspricht. In der vorgeschlechtlichen Phase tragen alle Nede thalanischer Sprache den neutralen Namenskasus A, ändern ihn nach einer Familienbindung jedoch oder nehmen einen neuen vereinten Namen an. Hierbei können sich sowohl alle Ruf- wie Familiennamen ändern. Auch heimische Namen und Worte sind allmählich dazu übergegangen die Sprache zu verkürzen und beginnen die Wortendungen anstelle der Bindewörter zu nutzen wie in Thalan. Nede tut dies schon immer.

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