Thalanditödland

"Thalandit hat gezeigt was es ist. Ein Erbe, welches ganz Ned verschlingen könnte. Alles was dazwischen steht ist die Grenze der Mediatorwächter und der Weg zum Wahnsinn. Unser Geschenk für die Welt ist es dieses Erbe gegen seine Erschaffer einzusetzen und seine Bedrohung endgültig zu zerstören!"

Rede des leitenden Forschers für das Thalanditwaffenprojekt Aris nach der Katastrophe im Norden

Ursprung

Das Ödland ist die Folge eines verheerenden Versagens riesiger Bestände an Thalanditlagern. Keine Seite bezweifelt dies, jedoch spekulieren viele über die Ursache. Thalan deutet mangelnde Wartung und einen damit verbundenen Ausfall eines einzelnen Mediatorkomplexes an, der bei den Massenlagern wie sie damals in Nedrear existierten zu einer Kettenreaktion geführt habe. Ari meint jedoch Thalan habe dies initiiert um seine erstarkenen Nordnachbarn gezielt zu schwächen. Wieder andere meinen die Energie holt sich nur das zurück was ihr gehört, ihr Gleichgewicht. Ob Fanatiker, Verschwörungstheoretiker oder einfach nur propagandistische Systeme, jeder scheint das Ereignis auf seine Sicht zu lenken. Die betroffenen Reiche Kalia und Nede jedoch kämpfen bis heute mit den Auswirkungen ihres Erbes. Kalias kürzlich neugewonnene Verbindungsstrecke zu den nordwestlichen Gebieten offenbarte überlebende Rebellenstaaten, die sich von ihm abgewendet haben mit den Wunsch eines Befreiungskrieges anderer Staaten und das immernoch tote Ostland stellt ebenso einen immensen Verlust an Territorium dar. Nede verlor vor allem die Bevölkerung der im Gegensatz zu Kalia stark bevölkerten Gebiete gänzlich bis auf die wenigen Flüchtlinge am äußeren Rand, die der berühmten kriechenden Kälte des ewigen Eises entkamen. Im Gegensatz zu Kalia überlebte Nedes Regierung dieses Ereignis nicht. Zu spezialisiert waren die Posten. Oligarchenbezirke zerfielen und wurden neu geordnet. Das zeitweise allregionale Oligarchengremium verhängte ein dauerhaftes Notmandat und ordnete alles nötige neu. Nur mit Mühe konnte die Ordnung äußerlich wiedergewonnen werden. Innerlich brodeln immer neue extreme Ströme hervor, die sich auf dem chaotischen Nährboden nach oben zehrten während Politik, Misstrauen und Intrige alte Allianzen zerreißt. Nur eines ist für Nede noch sicher, die Allianz mit seinem Opferkollegen Kalia.

Eigenschaften

Das Ödland charakterisiert sich durch eines, Beständigkeit. Die absolute Kälte ist so tief in jede Ritze des Landes gedrungen, dass sie jede Wärme im vollen weiß bereits wieder abschirmt. Nur langsam und teilweise nur mit äußerem Zwang gelingt es das immense energetische Ungleichgewicht wieder zu neutralisieren und Land zurückzugewinnen. Es ist nur ein Zeugnis für die immense Menge geborgter Energie der Vergangenheit. Jedoch fielen erste Versuche einem schleichenden Tod zum Opfer, der kriechenden Kälte. Für jedes Areal das man wieder zurückgewinnt greift sich eine neue Kälteverteilung mindestens 2/3 zurück und bedroht jeden neuen Siedler. Nede sah sich daher gezwungen freie Gebiete noch nicht zur Neubesiedlung freizugeben bis ein Mann eine thalanische Technik entwarf, die aus ihrer Sicht einfach schien, doch für Nede die Rettung barg. I-Gehmâh A-Gêhlus sorgte mit einem intelligenten Wall aus Mediatorkomplexen für eine permanente Abgrenzung, die sich selbst weiterentwickelt und gleichzeitig sogar tiefe Kolonien im Ödland erlaubt um Minen neu zu erschließen. Der Mediator gilt heute im Volksmund als Gemai und wurde zu einem Volkshelden verklärt.

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