Sir Markus Rofur

Sir Markus Rofur im Scharlachroten KreuzzugSir Markus Rofur

Rasse: Mensch
Beruf: Paladin
Herkunft: Hafenstadt Hasic / Lordaeron
Zugehörigkeit:
Kirche des Lichts, Priester a.D. 5 n.I.
Silberne Hand, Ritterpaladin
Armee von Lordaeron, Hauptmann a.D. 20 n.I.
Scharlachroter Kreuzzug, Hauptmann/Inquisitor a.D 29 n.I.
Garde Alexandros, Kommandant a.D. 30 n.I.

Größe: 1,88 m
Alter: 57
Augenfarbe: kaltes Blau
Haarfarbe: Grau
Hautfarbe: Mitteleuropäisch
Gesichtszüge: Faltig und markant
Statur: Ausgeglichen und muskulös
Besonderheiten: Ein Vollbart um den Mund mit Kinnpartie. Der Bart hat Tendenzen zu einem hellerem Farbton.
Allgemeines Erscheinungsbild: Seine Rüstung trägt er fast immer. Nur selten legt er sie ab um zu schlafen oder auf einer Seefahrt. Nach dem Ende seines Dienstes jedoch hat er sie bis zu dem Tag abgelegt, an dem Azeroth erneut zu zerfallen droht.

Markus war seit jeher ein Lehrling des Lichts. Die Tugenden bekamen sein Leben wie auch die Erhöhung des Weltenglücks sein Ziel. Die niederen kleinen Konflikte der Menschen waren unbedeutend bis die Orks kamen. Schnell erkannte man die Notwendigkeit zu heilen und zu kämpfen und so wurde auch er ein Paladin im Orden der Silbernen Hand. Im Kampf am Schwarzfels fiel sein bester Freund zu der Zeit und er erbte das Lob seiner Taten, tote Helden heben keine Moral. Er wurde Leutnant. Als der Orden erblühte und die Orks geschlagen waren, war alles wie früher. Wieder einmal war Zeit das Glück der Welt zu mehren. Doch ein neuer Schatten kam über die Welt und Zwang ihn und seine Brüder tätig zu werden. Die Geißel, als schreckliches Relikt des zweiten Krieges fiel über Lordaeron her und verzehrte es. Der Orden zerfiel.
Wie viele Überlebende schloss auch er sich dem Aschenbringer Alexandros Mograine an. Er war im zweiten Krieg in seiner Einheit und als er die Hügellandkompanie leitete war er gerne einer seiner Männer. Nun leitete jener Mann einen Bund zusammen mit zwei anderen, der sich daran machte das Land, das der irre Sohn des Königs nahm zurückzufordern. Dort lernte er auch seine zweite Liebe kennen, sowie viele gute Kameraden. Es hätte alles enden können...

Der Verrat an Alexandros, der erst später durch Darion seinen zweiten Sohn aufgelöst wurde, zerrieb den Bund und spaltete ihn. Es entstanden Dämmerung und Kreuzzug. Während viele Anhänger Alexandros zur Dämmerung gingen blieben Markus und einige harte Anhänger beim Kreuzzug. Auch wenn dieser immer fanatischer wurde, so würde er eine Oase der Vernunft in ihm bilden. So vergingen die Jahre und Verrat, Verzweiflung und Intrigen zerfraßen die letzten idealstreuen Anhänger. Auch seine Freundin war dabei. Er nahm die Rolle des Foltermeisters an und brachte die Nutzung des Lichts auf ein Niveau der Grausamkeit, dass nur seine Überzeugung es rechtschaffen einzusetzen sie ihm erhielt.
Als alles verloren schien kam jedoch Tirion Fordrings Rückkehr und der Tod von Hochinquisitor Isillien wie gerufen. Dathrohans Ende und Renaults Verrat an Alexandros sowie dessen Geistes Rache ließen die Machtspiele endgültig zerfallen. Abbendis war nun endlich Herrin und der Druck der Ränkespiele war vorbei. Doch eine Macht kam die den neuen Frieden beendete.

Acherus die schwarze Festung kam und vernichtete den größten Rest des Kreuzzuges. Hinterhalte bei Tyrs Hand vernichteten Heerscharen an guten Männern und als die Entscheidung kam mit Abbendis nach Nordend zu ziehen und einen letzten Angriff zu wagen oder sich mit der Dämmerung Arthas zu stellen blieb der letzte Großteil der Garde an der Seite ihrer Heimat.
Gemeinsam standen sie an der Kapelle und sahen die Geburt des neuen Aschenbringers. Wieder einmal wurde ein Eid geschworen und sie sollten ihn erfüllen.

Die Vorbereitungen waren lang und endlich ging die Reise los. Auch wenn sie explosiv an der Front begrüßt wurden und ihr Schiff kenterte waren sie bereit. Der Kampf begann. Mit ihren Brüdern kämpften sie nun in Nordend. Mit Argentumkreuzzug und Allianz gegen Arthas und die Geißel. Die Schlacht war dort wo Alexandros sie sich wünschte. Im Herzen des Feindes.
Nachdem sie die Belagerung geholfen hatten zu beenden und die Kultisten ausgeräuchert wurden, stellten sie gemeinsam mit der Horde in einem kleinen Kommando den Kopf des ganzen, einen derer, die sich San'layn nannten. Dies war nicht Markus letzte Begegnung mit ihnen. Auf dem Marsch zur Hilfe von Hochlord Bolvar erreichte sein alter Partner Grimnus die Front und gemeinsam mit der Verstärkung und den Osttruppen, die in der Zeit Abenteuer in Valgarde erlebt hatten, zogen sie weiter zum Zorntor. Dort halfen sie die kleineren Übel abzuhalten, eines davon war Lord Rivaseth, ein Bluthund der San'layn, dessen Genuss am töten und schier unbändige Grausamkeit selbst den Foltermeister Sir Marksu Rofur zur Verachtung brachte. Mit großem Opfer und einem verhängnisvollen Hochmut verlor der San'layn später den Kampf an der Südspalte. Die Nachschubkonvois waren wieder sicher.

Als die Nachricht vom Fall Naxxramas kam, began Bolvar mit den Orks den letzten Ansturm auf das Zorntor, jedoch brachte der Verrat der Verlassenen die Truppen die Markus als Hilfe dort ließ fast vollkommen zum Scheitern. Er selbst zog danach mit den Truppen zum Lager des Kreuzzuges im Nordosten.
Dort half er als Kommandant eines Spezialkommandos für Infiltration und Aufklärung bei Vorstößen wichtige Anlagen zu sabotieren, beschützte mit seinen Männern das Lager und half eine der größten Saronitschmieden erlöschen zu lassen. Jedoch war der Preis seine besten Leute, die sich für ihn meistens opferten. Er litt sehr an der Überschätzung seines Wertes. Die erkämpfte Zukunft war nicht die seine.
Als schließlich auch Jessmend Klaviaer und sein Feldwebel verloren gingen blieben ihm nur noch die Ersatztruppen aus dem Kreuzzug und sieben alteingesessene. In einem letzten Gespräch mit den anderen Altgardisten im Lager des Scharlachroten Ansturms lernte er den Einsatz simpler Schattenmagie, wohl wissen, dass dies sobald er es tut ihm das Licht kosten wird. Es war bloß eine Garantie.
Bald nach seiner Rückkehr entließ er Grimnus aus der Paladinausbildung und übergab ihm ein Kommando. Jedoch wurde er dafür aus der Garde ausgeschlossen. Er selbst wollte den letzten Ansturm auf die Zitadelle an der Front der Ablenkung leiten. Sein letztes Opfer für die Zukunft.

Nachdem die letzte Schlacht geschlagen wurde und er sie schwerst verletzt überstanden hatte, kehrte der ehemalige Kommandant nach Sturmwind zurück. Er hatte außer Grimnus jeden Gardisten verloren und alle die er von Alexandroszeiten kannte. Nur Reue, dass er und nicht die jungen Leute mit denen er für ihre Zukunft kämpfte überlebte, bleibt ihm. Er war nun auch nichts weiter als ein entbehrliches altes Relikt glorreicher Tage.

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