Geschichte Nede

Nede

Die Volksoligarchie Nede war bereits vor seiner Unabhängigkeit unter diesem Namen die nördlichste Provinz von Thalan. Auch wenn oft über die Herkunft des Namens vom thalanischen Symbol Ned die Rede ist, was eine starke Emotion darstellt, so ist über die Farbalteration außerhalb Thalans scheinbar nichts bekannt und die Herkunft des additiven e durch die Chiffrendarstellung ist auch nicht außerhalb der Gründungshalle dokumentiert, wird aber als Herkunft der thalanischen Endsilben negiert. Nede beruft sich trotz Andeutungen und Verleumdungen der Namensherkunft durch das Reich Ari als Dialekt alter Kulturen stets auf die edle Sprache der Thalan und hat die neue Hauptstadt als Wahrzeichen des neuen Lebens auch im Sinne der Rune der starken Emotion architektonisch gestaltet. Als Farbalteration erhielt sie den Titel "Die wasserweiße Stadt", die Farbe für neugeborene Energie.

Trotz rigoroser Baupolitik ist Nede allerdings bereits über die vorgesehene Form hinausgewachsen. Die Rune als Zeichen der Stadt verkörpert jedoch immernoch die innere Stadtmauer, wobei die äußere längst größere Kreise zieht und seit der Nordflucht vor über zwanzig Jahren ebenso veraltet ist. Der Kampf für die Unabhängigkeit vor 157 Jahren wurde von Nede nur beiläufig dokumentiert, da die neue Ordnung damals wichtiger war. Thalan jedoch gab angeblich objektive Schriften als Ausgleich und offenbarte, dass es sich um einen der ersten Thalanditkriege im eigenen Land handelte. Durch das vermehrte Auftreten dieses tückischen Materials wurde dem Land wörtlich die Energie entrissen. Dies führte zu Unruhen die mit der Abspaltung einhergingen, da Thalan dieses Problem organisatorisch nicht eindämmen konnte oder wollte. Nede akzeptierte diese Darstellung, aber besteht bis heute auf die Unabhängigkeit und verweist auf die großen Erfolge ihrer Nation den Norden zu einen. Hofmediatoren des Zirkels sind auch heute noch Familien Thalans.

In der jüngeren Geschichte ist Nede jedoch durchzogen von inneren Konflikten. Politiker, die zur Eroberung schwacher Staaten im Osten aufrufen um die Verluste im Norden auszugleichen, innere Konflikte über die Nähe zu Thalan und der Gebrauch der Mediation, offene Rebellionen, sowie Probleme mit alten Arbeitsrassen, deren Nutzen nicht mehr gesehen wird, denen man aber kein gemütliches Leben in den eigenen Städten geben will. Dies gipfelte in seiner größten Form in einem Konflikt, der Gistoni-Krise, an deren Ende der alte Kommandant und Rebellenführer der Staatstruppen endgültig besiegt wurde und seine Anhänger zerschlagen, nachdem mehrere Schlachten zuvor verloren gingen. Der siegreiche Truppenführer wurde zum neuen Kommandanten berufen.

Zeitstrahl

E.0 mittelländischer Zeitrechnung (3935 n.t.Z.) Offizielle Unabhängigkeit von Thalan, Planung der neuen Hauptstadt nördlich der alten auf einem alten Minenplateau

S.2 m.Z. Erzwungener Rücktritt des ersten gewählten Volksrates durch das Militär nach inneren Machtkämpfen

E.3 m.Z. Erneuter Putsch nach weiteren Dekreten gegen die Volksarmee durch den neuen Volksrat. Es entsteht ein gewaltsamer offener Konflikt im Inneren um die Privilegien der einzelnen Klassen, vornehmlich der thalanischstämmigen Oberschicht und dem Volksmilitär

H.4 m.Z. Überfall der Südverbundstaaten und erfolgreiche Verteidigung des Landes nach Aufgabe der inneren Streitigkeiten als geeintes Land

S.4 m.Z. Annektierung von Khazums, Pohkelthas und Südthedis' Wirtschaft als Reparation

E.4 m.Z. Erlassung des Dekrets der unabhängigen Kommandostruktur der Armee und der Volksallmacht zum einstimmigen militärischen Veto

F.5 m.Z. Komplette politische Annektierung von Khazum. Südthedis wird zum Wirtschaftsprotektorat

S.5 m.Z. Komplette politische Annektierung von Pohkeltha

H.8 m.Z. Aufmarsch im Norden und Angriff auf Tezaram, gescheiterter Vorstoss bei der nedreanischen Mediatorkomplexfestung am Pass zur Hauptstadt

E.8 m.Z. Verheerende Niederlagen mit großen Verlusten im Tezaram Krieg nach dem Putsch und Neuordnung der inneren Führung von Tezaram führen zur Aufgabe des Krieges durch Nede

S.11 m.Z. Nordkarambor bittet um seine komplette Eingliederung als Provinz

F.12 m.Z. Offizieller Anschluss des verarmten Restes von Thedis als wiedervereinte Provinz an Nede.

H.12 m.Z. Erste Pläne einer Provinzoligarchie aus Vasallenprovinzen mit Vormachts- und Vetorecht werden entwickelt und finden kleinere Zustimmung, Thedis erhällt einen Ehrensitz im nun 31 stämmigen Volksrat.

S.14 m.Z. Nach merhmaligem Drängen von Pohkeltha und Khazum auf eigene und mehrere Ratsplätze wird der Ehrenplatz von Thedis wieder entfernt. Thedis akzeptiert diese Entscheidung. Die Oligarchiepläne verschwinden.

F.15 m.Z. Erster offizieller Vertrag mit Thalan über die Lieferung von Mediatortechnik, nachdem die einzigen Mediatorschmieden im Unabhängigkeitskrieg zerstört wurden.

H.16 m.Z. In Betriebnahme des ersten Mediatorluftschiffes aus eigener Fertigung mit thalanischen Mediatorkomplexen.

F.17 m.Z. Erprobung der neuen Luftwaffe in Tezaram in Form einer Machtwette. Wenn die Festung von der Luftwaffe zerstört würde, wird Tezaram ein Vasall Nedes, wenn nicht wird Nede Pohkeltha freilassen. Das Gambit geht auf und die aus thalanischer Sicht altmodische nedreanische Festung wird in zwei Angriffen zerstört. Das Luftschiff blieb als Mahnmal des Abkommens vor Ort in der Luft.

H.17 m.Z. Tezaram unterwirft sich offiziell der Macht Nedes und erhält den gleichen Sonderstatus wie Thedis. Das Luftschiff fliegt ohne Befehl in das angrenzende Kazaram und beginnt einen Kleinkrieg. Nach Aufforderung den Angriff einzustellen desertiert es nach der Zerstörung der Hauptstadt. Nede schickt sofort eine Delegation nach Kazaram um die Schäden zu reparieren und die Leute zu retten, begleitet von seinem Schwesterluftschiff. Dieses soll zumindest weitere Angriffe auf Kazaram abschrecken. Das desertierte Schiff wütet stattdessen in den nördlichen Ländern.

S.17 m.Z. Das desertierte Luftschiff verschwindet spurlos bei Raniu durch Thalan. Tage später schränkt Thalan offiziell jedweden Handel mit militärischen Mediatorkomplexen ein und setzt Nede unter strenge Kontrollen. Das Luftschiff kehrt zurück und darf nur noch zur Verteidigung verwandt werden. Lange Zeit sollte Nede keine neuen Luftschiffe bauen.

H.18 m.Z. Tezarams Armee übernimmt endgültig die Sicherung von Kazaram nach der Zerstörung großer Teile der Armee und der gesamten Führung. Ebenso garantiert Nede das Land gegenüber seinen Nachbarn. Nede legt ein Konzept für die politische Neuausrichtung des Landes Kazaram vor und einen detaillierten Neubauplan für die neue Hauptstadt.

E.19 m.Z. Kazaram unterwirft sich schließlich offizell als Protektorat Tezaram und damit indirekt Nede.

F.22 m.Z. In Kazaram brechen Widerstände gegen die neue nedeische Ordnung auf, die immernoch im Aufbau ist. Die Nachbarländer bekünden Symphatie für ein Protektorat ihrerseits. Die Einwohner Kazarams wollen jedoch wieder Autharkie. Der Konflikt eskaliert und Tezaram zerstört den nationalen Widerstand unter dem Befehl von Nede wie ihr Eid es verlangte mit Gewalt. Danach wird jeder Untergrund rigoros entwurzelt und zerstört. Die Nachbarländer unternehmen nichts.

F.23 m.Z. Tezaram wird als Lhizumdel vollständige Gleichberechtigung der Volksrechte erteilt, zusammen mit Thedis. Khazum erhält den Sonderstatus. Pohkeltha bleibt unterdrückt.

H.23 m.Z. Ein großer Aufstand in Pohkeltha über die fortwährende 'Besatzung' wird mit wenig Mühe und wenig Toten beendet.

F.24 m.Z. Die neue Hauptstadt von 'Germhinah', dem ehemaligen Kazaram, wird nach ihrer endgültigen Vollendung vom neuen Regenten eingeweiht. Germhinah wird eine gleichberechtigte Partnerschaft in Aussicht gestellt anstelle eines Protektoratsvasallen.

E.24 m.Z. Der Regent von Germhinah wird ermordet. Ein neuer Aufstand eskaliert und es wird unter militärische Kontrolle gestellt um die Ordnung wiederherzustellen. Dieses Mal wird der Untergrund, der im Volk nur mäßigen Rückhalt hat, gnadenlos gejagt.

E.25 m.Z. Die Militärregierung zieht aus Germhinah ab.

H.27 m.Z. Der Provinzrat trifft sich mit dem Volksrat in Nede und beschließt einen vom nedeischen Volk genehmigten neuen Staatsaufbau. Demnach erhalten alle Provinzen eingeschränkte Regierungsrechte. Der Volksrat wird auf zehn Nedeaner verkleinert und durch einen Regenten pro Provinz erweitert. Pohkeltha erhält nach einer Abstimmung zur Anerkennung seiner selbst als Teil Nedes dieselben Provinzrechte. Die erste nedeische föderale Volksoligarchie ist gegründet mit 14 Sitzen.

H.30 m.Z. Ari dehnt seine Gebiete im Westwald in Richtung Nede aus. Nede reagiert mit einer eigenen Ausdehnungspolitik und beruft sich auf die natürlichen Grenzen im Waldland, welches sie bereits teilweise kolonisierten. Keine der beiden Seiten berücksichtigt dabei den Willen der Kleinstaaten zwischen ihnen. Während Ari seine sanfte Annektierung erfolgreich vorantrieb, entlädt sich der Zorn der gesamten Westwaldkoalition gegen Nede. In den teilweise von Kanabar bewohnten Wäldern gerät der Guerillakrieg gegen die Koalition zur Farce. Beide Seiten leiden unter der Nähe zu Kanabir.

H.33 m.Z. Nach langen Kämpfen schafft Nede es mit einer rigorosen Vernichtungspolitik durch Raubbau an Wald und Verteidigung die vier Reiche die noch zwischen ihm und Ari standen zu annektieren und als Mihkalgah zu vereinen. Der Westkrieg endet mit Nedes angestrebten natürlichen Grenzen. Nede und Ari einigen sich auf ein Handelsabkommen und Nede beginnt mit dem Aufbau einer inneren Verwaltung. Mihkalgah erhält den Rang einer Vasallenprovinz.

H.35 m.Z. Die neue Militärordnung von Nede sieht eine Pflichtaufnahme aller arbeitslosen vor und übernimmt das Führerprinip von Lhizumdel. Das Rangsystem wird durch ein Postensystem abgelöst, welches nur zwei Aufgaben kennt: Befehl und Befolgung. Die Ausbildung zum Führer wird durch spezielle Akademien für alle Schichten geöffnet, die kein unehrenhaftes Verhalten gezeigt haben.

H.38 m.Z. In den nördlichen Weidelanden eskaliert ein territorialer Konflikt zwischen Hernia und Mira in einen Kampf um die totale regionale Kontrolle. Es entstehen der Nordweidenbund und der Westweidenbund der Weidelande. Durch ihre kulturelle Randstellung stehen Hilma und Mira am Ende allein im Osten als kleine Allianz.

H.39 m.Z. Nachdem West- und der Nordbund im nahezu verheerten Mira die Grenzen Nedes wiederholt verletzten um 'Nachschub' zu besorgen tritt ihnen die Armee von Lhizumdel entgegen. Sie wagen sich danach nicht mehr auf nedeisches Gebiet.

E.41 m.Z. Obschon Nede seine nordwestliche Grenze lange ruhig hielt, kam Mira mit der Bitte um Befreiung zum Volksrat, da der Krieg auf ihrem Land kein Ende fand trotz ihter Kapitulation gegenüber beiden Seiten. Nede interveniert auf Miras Bitten erst diplomatisch in dem Krieg, der sich schon lange nicht mehr um Mira und Hernia dreht. Der Frieden von Mira wurde abgelehnt und Nede ernannte es offiziell zum Protektorat. Beide Bünde erklärten Nede daraufhin ebenfalls den Krieg.

H.42 m.Z. Nach nur wenigen Monaten zerbricht der Westweidenbund, nachdem Nede Präzisionsangriffe auf ihre Versorgung und Flanke durchgeführt hatte, unterstützt vom Nordstaatenbund, der sich an der gemeinsamen Front im Norden zurückhielt. Der Nordstaatenbund, der Nede bisher nur auf neutralem Gebiet in Mira als Grenze begegnete zieht sich daraufhin zurück und teilt den Rest vom Westweidenbund unter sich auf. Der Frieden von Mira sieht ihr gesamtes Gebiet befreit und Hernia vom Westbund und das Flusstal von Jerkoa vom Nordbund als Friedensabtritt an Mira. Mira tritt daraufhin als vollwertige Provinz Nede bei.

E.43 m.Z. Nede unternimmt geheime Verhandlungen mit Chian vom Nordweidenbund, das sich bei der Aufteilung der Staaten durch Cian und Trohia hintergangen fühlt. Nedes Truppen ziehen an Miras Grenze auf. Es kommt zum berühmten Botenkrieg von Chian.

E.44 m.Z. Chian schafft es seinen verhassten Feinden und der gesamten Nordweidenkoalition fast ein Jahr standzuhalten bis Nede endlich alle Widerstände im Osten gebrochen hat. Obschon Nede die klarere Gefahr darstellt, konzentrierte sich der Nordbund genauso stark auf Chian, denn ihr Ende wäre das Ende von Nedes Allianzmandat gewesen. Durch die Ausdauer von Chian gelang es Nede ihren Anspruch auf das nördliche Weidenland durchzudrücken und es unter Chian zu einen. Als Dank für die Hilfe trat es den größten Teil des nun geeinten Weidelandes im Osten an Nede ab. Dies beinhaltete ironischerweise vor allem die Länder von ihrem Hassfeind Cian.

E.45 m.Z. Beginn der berühmten Allianz von Nede mit dem neugegründeten Reich Kalia. Der nedeische Hofmediator und eine Delegation implementieren das Auge von Kali als klarer Beweis der direkten männlichen Blutslinie des ersten Herrscherhauses.

F.50 m.Z. Thalan erlaubt Nede den erneuten Bau von Großmediatorwaffen. Diese unterstehen jedoch weiterhin dem Mandat der Landesverteidigung. Im Falle eines aggressiven Aktes durch thalanische Waffen wird Thalan sich auf die Seite des Opfers stellen.

E.52 m.Z. Die Westwaldprovinz westlich von Lhizumdel und Khazum verwildert zusehens, nachdem mehrere Einwohner nach Nede geflohen sind. Die Kanabar breiten sich in Richtung Osten aus, nachdem sie im Westen keinerlei Freiraum mehr haben. Nede reagiert alarmiert und beauftragt den Hofmediator mit der Lösung des Falles.

F.53 m.Z. Obschon sie für Nede keinerlei Nutzen hat, wird die Provinz 'Kaned' zu einem Protektorat umfunktioniert. Die Einwohner leisten keinen Widerstand und begrüßen die Hilfe gegen den Vormarsch der Kanabar.

S.53 m.Z. Bei der Sicherung der zivilisierten Grenzgebiete von Kanabir kommt es zur entscheidenden Konfrontation zwischen Nede und den Kanabar. Beide Seiten erleiden schwere Verluste und die Situation kann nur bereinigt und nicht gelöst werden. Nede geht zur Vernichtung der Nahrungsgrundlage über. Die Tierwelt wird aktiv 'gesichert' zur Neuansiedlung und ihre Biotope danach vernichtet.

E.53 m.Z. Ihrer Nahrungsgrundlage beraubt und die wehrhaften Einwohner von Nede als einzige Nahrungsquelle ziehen sich die Familien der Kanabar hinter den großen Fluss durch den östlichen Westwald zurück. Kaned jedoch hat die wenige natürliche Wirtschaft verloren die sie hatten und die Einwohner kannten. Nede entwirft ein neues Landkonzept mit einem biologischem Todesstreifen um die Kanabar fernzuhalten und beliefert die zurückkehrenden Einwohner humanitär. Gleichzeitig wird eine eigene Mediatorbehörde gegen die Kanabar eingerichtet.

S.55 m.Z. Kalias Nordfeldzug trifft in Nede auf wenig Gegenliebe. Der Oligarchenrat ist gegen eine Ausweitung der nördlichen Konflikte ohne vorherige Befriedung von Cian und der Zivilisierung der Weidelande. Der diplomatische Bund von Kalia und Nede erhält erste Sprünge. König Kali entscheidet sich daraufhin die Westküste zuerst allein zu sichern und die starken Nordlande allein zu lassen.

H.58 m.Z. Eine schwere Verödung erfasst den östlichen Westwald, nachdem Nedes Eingriffe in das Biotop sich als sehr nachhaltig erwiesen. Man berief thalanische Landmanipulatoren als Experten aus dem Süden um dieses Problem zu lösen. Zwar war einzig Kaned und Mihkalgah ernsthaft davon betroffen, und Kaned von Beginn der Kanabir-Offensive an, aber die Kanabar würden zweifelsohne bei der Vernichtung ihres Lebensraumes auf die umliegenden Staaten übergreifen, mit dem Mut der Verzweiflung.

H.59 m.Z. Die thalanischen Ökologen isolieren das Problem und liefern trotz Nedes Anti-Kanabir Planwirtschaft ein Konzept zur Isolierung der Verödung. Dadurch wird jedoch Kaned noch unfruchtbarer und Mihkalgah, eine ohnehin abgeholzte Handelszone mit Ari, für immer entwaldet. Nede sieht darin kein Problem und entwirft ein neues Konzept für Kaned, welches damit noch länger an Nedes Tropf hängen würde. Die Westwaldprovinzen am Rande von Kanabir kooperieren auf leichtem Drängen mit Thalans Plänen.

F.62 m.Z. Nede beginnt die diplomatischen Beziehungen zu den Ost- und Nordstaaten auszuweiten. Einige Handelsverträge werden geschlossen, um den Händlern Erleichterung zu verschaffen. 

H.63 m.Z. Cian erhält den Status einer Oligarchenprovinz.

E.64 m.Z. Das inzwischen stark gewachsene Kalia greift die Nordstaaten im Alleingang an und scheitert in der Hauptoffensive. Als sie drohen zu verlieren schreitet Nede als Partner ein. Der Nordbund ist jedoch nicht gewillt seine Beute ziehen zu lassen. Es entsteht ein erneuter Großkrieg.

S.65 m.Z. Nach längeren Kämpfen wendet sich die Schlacht zu Gunsten von Nede und Kalia. Erste Gebiete der Nordstaaten werden erobert. Es kommt zum Schutzfrieden. Nede garantiert die Unabhängigkeit des Nordens und Kalias Integrität und erhält dafür die Verwaltungshoheit über Reardek. Kalia erhält Reparationszahlungen.

S.66 m.Z. In einer Volksbefragung entschließt sich das Gebiet von Reardek zum Anschluss an Nede. Wulmar und Hortric nehmen es zermürbt hin und ziehen ihre Truppen ab.

F.69 m.Z. Kalia schenkt Nede eine Gedenkstatue für den Nordfeldzug, mit schmeichelhaften Zügen über dessen Beteiligung.

E.69 m.Z. Ari und Nede schließen einen Friedensvertrag, der ihre Grenzen für immer regeln soll. Dabei dient der mittlere Westwaldfluss als direkte Grenze, auch für zukünftige Eroberungen. Dies bedeutet jedoch, dass Nede vor allem Kanabir säubern müsste. Im Gegenzug erteilt Ari Kalia klare Einflussbereiche im Nordwald.

S.72 m.Z. Der Nordstaatenbund von Wulmar, Hortric und Korak erklärt Nede den Krieg. Kalia kommt Nede sofort zur Hilfe ist jedoch schnell auf sich allein gestellt im Westen, als die Nordostkoalition von Hilma, Raniu, Kirona, Meu und Toran in Nedes Flanke fällt. Die Schneelandkriege beherrschen nun das gesamte nördliche Mittelland.

F.74 m.Z. Nachdem die heimischen Truppen die Feinde aus dem eigenen Land vertrieben hatten, ging Nede skrupellos zum Angriff auf den Anführer der Nordostkoalition über. Schlachtschiffe erschütterten die Armeen von Meu und legten die Wirtschaft in Schutt und Asche, nachdem Thalan das Verteidigungsmandat akzeptiert hatte.

E.74 m.Z. Die Nordostkoalition ergibt sich. Hilma wird entwaffnet und besetzt, Raniu muss nur Reparationen zahlen, Kirona erhält einen weißen Frieden wie auch Toran und Meus Führung wird komplett entmachtet und das Land ausgebeutet. Nede setzt einen Besatzungsverwalter ein.

F.75 m.Z. Erneut standhaft bis zum letzten Mann trotz Verrates in der eigenen föderalen Monarchie, kommt Nede Kalia rechtzeitig zur Hilfe um die Belagerung der alten Hauptstadtfeste zu heben. Nach längeren Scharmützeln und unter Androhung einer Bombardierung mit Nedes Luftschiffen ziehen sich die Nordstaaten zurück.

S.76 m.Z. Umzingelt von Nedes Luftwaffe kommt es in Koraks Hauptstadt zum endgültigen Frieden des Schneelandkrieges. Wulmar tritt 73% seines Südgebietes an Kalia ab, Hortric alle Gebiete unterhalb der Schneegrenze und Korak zahlt Reparationen. Dann zieht Nedes Armee ab.
Aufgrund der schweren Verluste im Frühstadium des Krieges an Zivilisten entscheidet sich Nede ein neues mobiles Armeekonzept zum schnellen Einsatz zu entwickeln. Nedes mobiles Hochleistungsheer entsteht.

H.78 m.Z. Nach dem Tod des alten Hofmediators schickt Thalan als Zeichen der Verbundenheit einen seiner selbstbesagten Besten als neuen Gesandten und Verteidiger der inneren Sicherheit. Dieser beginnt frühzeitig beim Aufbau des integrierten und komplexen heutigen Mediatorheeres innerhalb der Armee von Nede.

E.80 m.Z. Zum zehnjährigen Jubiläum des Todes des ersten Königs und der offiziellen Einweihung der neuen Hauptstadt von Kalia schickte Nede eine Bündnisdelegation bestehend aus Gelehrten für spätere Verhandlungen und den Oligarchen aller Außenprovinzen und drei der Oligarchen von Nede.
Nede beginnt erneute Beziehungen mit den Nordstaaten.

E.81 m.Z. Thalans Isolationspolitik führt zu vermehrten Zwischenfällen an seiner Grenze zwischen den immer mehr veränderten Idealen der vielen verschiedenen Nedeaner, vor allem aus dem Norden. Die Probleme können jedoch innen- und außenpolitisch erfolgreich beigelegt werden.
Streitigkeiten und Handelsvorfälle sorgen jedoch im späteren Endjahr für einen Kollaps der östlichen Handelsbeziehungen durch Thedis an die Oststaaten.
Ari stimmt einem Austausch an Wissen und Technik zu. Die Ergebnisse dieses diplomatischen Gipfels blieben aber verfahren und beschränkten sich auf unwichtige und unbrauchbare Erfindungen und kleineren Handelserleichterungen.

F.82 m.Z. Der Ehrenkodex des Militärs wird für die neue Form von den Provinzführern adaptiert. Der Kommandantenposten mit seinen heutigen Regeln, Privilegien und Pflichten entsteht. Das militärische Veto im Oligarchenrat wird nicht erreicht, weil drei Provinzen die Armee unterstützen.

S.84 m.Z. Bei riskanten regionalen Bergarbeiten im stark gebeutelten Erdreich Neds kommt es zum Kollaps einer Kaverne unter der Ortschaft Huthamhio. Gut zwei Fünftel der Stadt erleiden irreparable Schäden. Viele Arbeiter und ein Zehntel der Stadtbevölkerung sterben.

F.86 m.Z. Germhinah beschließt eine Initiative zur Gleichberechtigung aller Provinzstaaten zu starten. Mira, Khazum und Mihkalgah schließen sich der Idee im Vorfeld an.

E.88 m.Z. Vermehrte Unfälle unter den Arbeiterrassen im erschöpften Erdreich führen zu versuchen Nedes die Wirtschaft durch Importe zu entlasten. Aber entweder haben die umliegenden Staaten nichts zu entbehren oder verweigern sich gänzlich. Am Ende muss Nede auf teure Mediationsressourcen aus Thalan zurückgreifen.

S.89 m.Z. Schwere Unwetter wüten über den östlichen Mittellanden. Auch wenn Nede weitestgehend verschont bleibt, richten diese Stürme größere Schäden in Germhinah an.
Während der Kern von Nede unter den Stürmen leidet, fallen in Meu einige Garnisonen dem Unwetter anheim. Meutische Freiheitskämpfer erlangen einen Teil ihres Landes zurück. Nede gesteht Meu in anschließenden Verhandlungen ihre Regierungshoheit zurück, verlangt aber weitere Reparationen.

F.90 m.Z. Beunruhigende Vorfälle an der Grenze zu Kanabir deuten auf ein merkwürdiges Verhalten in den intelligenten Pflanzen hin. Die erhöhte Fruchtbarkeit durch Thalans ökologische Projekte scheint einen mittlerweile enormen Zuwachs ausgelöst zu haben. Nedes Kanabarmediatoren bereiten sich auf ein erneutes Übergreifen vor und tiefere Studien beginnen.

H.91 m.Z. Raniu und Hilma, die schon länger in Abhängigkeit zu Nede geraten waren, beginnen Beitrittsverhandlungen mit Nede. Während beide Staaten Zugeständnisse in der Oligarchenverwaltung fordern, ist ihr Hauptanliegen die erneute wirtschaftliche Unabhängigkeit ihres Haupthandelspartners Meu. Der Gipfel endet mit einer Volksabstimmung. Während die Oligarchen im Gegenzug Meu aus seinen Kriegsschulden und Zwängen entlassen entscheidet das Volk von Hilma sich zu einem Beitritt unter den freiheitlichen Konditionen der Verhandlung. Das Volk von Raniu lehnt ab. Hilma tritt daraufhin Germhinahs Proportionaloligarchiendekret bei. Auch Nede zeigt sich mittlerweile gesprächsbereit über eine Neuordnung des Staates.

S.94 m.Z. Aufstände von nicht mehr benötigten oder verschmähten Arbeiterrassen brechen sich erstmals größere Bahnen. Der Konflikt eskaliert jedoch nicht. Nach einigen kleinerne Zusammenstößen beruhigt sich die Lage wieder. Nede hebt im Gegenzug Reiseeinschränkungen für Arbeiterrassen auf.

E.95 m.Z. Unter Leitung von Germhinah und mit zeitiger Zustimmung von Nede entschließt der Oligarchenrat die Gründung der neuen nedeischen Volksoligarchie, wo die Bewohner und ihre Leistungen über das Gewicht der Stimme des einzelnen Oligarchen entscheiden. Auch Nede erhält nur noch einen Oligarchen, dieser hat jedoch immer gleiches Gewicht mit der besten Provinz oder doppeltes Wahlrecht im militärischen Bereich. Es war der letzte Widerstand den Nede der Gleichberechtigung entgegenbrachte und die Provinzen gaben gerne Zugeständnisse, schließlich erhöhte sich dadurch ihr Einfluss gegenüber Nede.

S.97 m.Z. Kaned erhält nach langem Wiederaufbau als nun eigenständige Provinz endlich den offiziellen eigenen Oligarchenstatus.

E.97 m.Z. Hilmas innere Verwaltung ist endgültig mit Nedes vereint und der Aufbau eigener nedeischer Strukturen abgeschlossen.

E.98 m.Z. Nede beginnt vermehrte Gesrpäche über Beitrittsverhandlungen mit den Nordoststaaten zu führen. Dabei kommen auch immer persönliche Freiheiten und Beitrittsförderungen ins Gespräch. Kazutra kann jedoch keine Volksmehrheit für einen Beitritt versammeln, Heloda denkt nur darüber nach und Raniu lehnt nach dem letzten Debakel ab. Meu war nicht für Gespräche zu haben.
Reardek erlebt eine Zeit der territorialen Expansion. Bisher unwirtliche Gebiete werden erneut erschlossen durch die langverlorene Technik aus dem Süden.

F.99 m.Z. Als Nede Informationen über Putschhilfen in Hilma, diplomatische Bände bei den Gipfeltreffen mit Raniu und den Bau einer Gebirgslandkoalition im Osten gegen ihn durch Meu erfährt, kühlt das Verhältnis stark ab. Nede verlangt seine alten Reparationen erneut, da Meu den Friedensvertrag gebrochen habe. Die Provinz Hilma wendet sich von seinem einstigen Freund ab.

H.100 m.Z. Dank Nedes Interventionen gelingt es Hilma schließlich eine Teiljahresflotte gegen die Gravitationsfluten in der Nordbucht ohne große Verluste aufzustellen. Dies befähigt Nede einige Embargos im Osten durch vermehrte Schiffsbewegungen um das Nordmeer zu umgehen. Es war Nedes bisher größte Anstrengung der natürlichen Beeinflussung und Umgestaltung.

E.102 m.Z. Nede offeriert Meu einige Handelserleichterungen und Ende jedweder Kriegsforderung, wenn sie das Ostembargo beenden. Meu akzeptiert.

H.103 m.Z. Nachdem Meu seine volle Freiheit wiedererlangt hatte, entstand in Hilma eine neue Art von Nationalismus, der sich nach einer Rückkehr zum alten Dreivölkerbund sehnte. Es kommt zum Eklat und ein Teil von Hilma spaltet sich ab. Zu klein um jedoch zu existieren wird es von Meu übernommen. Der Rest des Landes gibt seine Sonderrechte und Freiheiten auf und bekennt sich zu Nede, wenn auch mit dem Vorbehalt einer späteren Neuvereinigung durch Abspaltung oder Rücknahme des Landes. 
Nede gelingt es die alten Feindseligkeiten der südlichen Handelsmächte zu durchbrechen. Die Grenze von Thedis ist endlich wieder geöffnet für großflächigen durchgehenden Handel, wenn auch mit deutlichen Zöllen.

E.104 m.Z. Nede beginnt erneut Beitrittsverhandlungen mit Kazutra. Nachdem die südlichen Handelsrouten auf die Kazutra angewiesen ist für Nede erneut frei wurden und innere Probleme das Land ohnehin zu zerreißen drohten. Am Ende kann der Kollaps abgewendet werden und das Land steht weiter geeint. Doch die Volksbefragung für einen Anschluss an Nede stellte einen Erfolg in Aussicht in Form der regionalen Einheit als zwei autonome Provinzen.

H.106 m.Z. Vorsichtige Verhandlungsbemühungen als Intervention zwischen Chenea und seinen westlichen Nachbarn scheitern kläglich. Trotzdem schlägt das Gift des Grenzkonfliktes nicht auf die beiden Großmächte über. Der cheneastische Botschafter war nur erpicht darauf, dass es keinen gemeinsamen Grund gebe. Leider auch für weitere Verhandlungen mit Nede.

H.109 m.Z. Nachdem die Kanabarpopulation sich zumeist brachial selbst reduziert hatte, kam es zu erneuten Angriffen in Kaned. Die Kanabarmediatoren reagierten sofort mit einer gewaltsamen Eindämmung mit sichtbaren aber nicht durchschlagendem Erfolg.

E.110 m.Z. Nedes Mediatoren gelingt es in Verhandlungen mit einigen 'Familien' an der Grenze zu treten. Es entsteht eine Art Schutzpakt. Nede züchtet in einer Forstprovinz zu Kanabir Wildvieh in dem die Kanabar jagen dürfen und diese Familien sorgen für geschlossene Grenzen zu Kanabir. In Kaned werden diese neutralen Kanabar als grüne Söldner betitelt.

F.111 m.Z. Das Kanabar Problem von Nede ist nach einigen Kämpfen der 'Grünen Söldner' gegen eifrige expansive Familien gelöst. Anscheinend gewillt zu einer zukünftigen Zusammenarbeit siedeln sich weitere Familien dort an und treten den 'Grünen Söldnern' bei. Nede beschließt aus gutem Willen ein noch größeres Gebiet zur Versorgung abzustellen und seine neuen Verbündeten nicht zu enttäuschen, macht aber so weit es geht klar, dass seine Kooperation eine Grenze hat. Nede brauchte keine Armee aus ätzenden Pflanzen... 

H.112 m.Z. Kazutra beschließt den Beitritt zu Nede. Auf eigenen Wunsch als zwei Oligarchenprovinzen von Katra und Izuma aber ohne Sonderrechte. Nede hat keine Einwände.

S.113 m.Z. In Folge des Beitritts von Kazutra entscheidet sich Raniu zu einer erneuten Prüfung eines Anschlusses an Nede. Meu zeigt sich darüber besorgt, kann es jedoch nicht mehr verhindern, da die immer weiter gewachsenen Anhänger Nedes und seiner Vorzüge eine Übermacht gegenüber der gelenkten Führung durch Meu durchgesetzt haben.

F.118 m.Z. Der Anschluss von Katra und Izuma ist endgültig abgeschlossen. Vor allem Izuma erlebt während der Anschlussphase einen großen wirtschaftlichen Aufschwung.

E.119 m.Z. Durch die Ausdehnung nach Osten und Nordosten hat Nede zu einem neuen Grenztreffen eingeladen. Die Ostkonferenz fand jedoch wenig Zuwendung. Meu und seine Verbündeten blieben demonstrativ fern, das arme Legu kam zwar jedoch nur aus Höflichkeit. Auch die südöstlichen Staaten ließen sich entschuldigen. Lediglich Izumas Nachbarn nahmen ernsthaft Teil, dort erreichte man gewisse Handelserleichterungen im Bereich der Nahrungsgüter.
Der Anschluss von Raniu wird endgültig abgeschlossen.

E.121 m.Z. Der Konflikt mit der Ostallianz spitzt sich nach der Ausweitung der Grenzen von Nede immer weiter zu. Vor allem Meu sieht sich als Opfer einer stetigen Umzingelung. Nede hilft Legu beim Ausbau seines inneren Transportnetzes und der Biesiedlung kalter Zonen um Meu ein neutralen Handelsweg in den Osten zu ermöglichen. Die Situation entspannt sich. Auch die Beziehungen zu Legu werden deutlich verbessert.

S.122 m.Z. Neue Arbeits- und Werktechnologien von Kalia ermöglichen es Nede seine einfache weniger fähige Bevölkerung zu großen Teilen in höherwertige Produktionsbetriebe zu überführen. Nedes Gesamtwirtschaft steigt zum ersten Mal seit den jungen Jahren wieder in ungeahnte Höhen, nachdem die Mediationstechnik einen Stillstand erreicht hatte.

S.123 m.Z. Die Verbesserung der Lebensumstände im kalten Norden führen zu einer enormen Bevölkerungsexplosion. Die Situation in Reardek ist so gut, dass viele schon auswandern müssen.

E.123 m.Z. Reardek hat durch Nedes Terraformation nun die volle Siedlungskontrolle aller Küsten erlangt und auch Legu hat neue Gebiete erschlossen. Ein für den Norden untypischer Aufschwung entsteht, vor allem in Reardek, dass mit Antigezeitenflotten die Nordsee abfischt und zur Handelsmacht im Nordmeer neben Mira wird.

H.125 m.Z. Legu, welches sich mittlerweile viel von einer wirtschaftlichen Allianz mit Nede verspricht arbeitet im geheimen nach und nach Pläne zu einem Anschluss aus. Nede bereitet sich nach der geheimen Wahl in einer geheimen Oligarchensitzung darauf vor den Zorn der Ostallianz zu spühren und zivile Opfer im Falle eines Krieges zu vermeiden.

H.128 m.Z. Der Einzug vieler Zivilisten in den Grenzstaaten im Norden und Osten Nedes sorgt für einen Einbruch der akuten Wirtschaft und zu einigem Unmut im Norden.

E.128 m.Z. Legu erklärt seinen Beitritt zum Oligarchenbund von Nede als Erboligarch. Die Ostallianz unternimmt nichts. Nede löst bald darauf die aufmarschierten Heere wieder auf.

S.133 m.Z. Eine katastrophale Krankheit erfasst den Norden. Auch wenn Nede den Herd schnell eindämmen kann, so erleiden Mira und Germhinah doch Verluste. In Hilma und Raniu ist die Seuche schnell unter Kontrolle. Einzig Legu leidet enorm unter der Seuche. Nede tut alles um den Leuten dort zu helfen und vor allem der Königsfamilie. Mit Nedes Hilfe kann auch der Osten die Seuche eindämmen.
Umzingelt von Nede und im Zentrum der Seuche von Legu gibt Meu Nede die Schuld am Unglück seines Volkes. Propaganda zum Schutz vor einem Inneren Zerriss oder die Wahrheit waren dem Volk von Meu ohnehin egal. Die humanitäre Katastrophe war nur das letzte bisschen, was noch zum Krieg fehlte. Meu griff Nede an, vor allem die gesunden Staaten Raniu und Südhilma. Im Angesicht einer potentiellen Neuverseuchung durch Meus Truppen und der Lage im Norden kümmert sich Nede nicht um eine Absprache mit Thalan und setzt sofort seine Luftflotte ein. Thalan drückte im Nachhinein seine Ablehnung aber auch Verständnis aus.

H.134 m.Z. Meus 'Seuchenheer', wie die von ihnen infizierten und verheerten Gebiete in Raniu und Südhilma es später nannten, wurde komplett vernichtet. Nede besetzte Meu, gab Nordhilma an Südhilma zurück und entmachtete Meu endgültig. Es wurde als erzwungene Eroberung in Dhiste umbenannt und unter Militärverwaltung gestellt. Die Revitalisierung und Bekämpfung der Seuche sollten aber noch andauern.

S.135 m.Z. Nedes Renaturierung und andere kleine Projekte nahe Kanabir nach dem 'Grünen Frieden' zeigen schließlich Wirkung und Kaned wird wieder ein fruchtbares Land, wenn auch weniger als zu seiner Hochzeit. Ohnehin hatte sich die dortige Wirtschaft längst verschoben.

F.136 m.Z. Im Frühjahr kommt es zu einem katastrophalen Kollaps eines ehemaligen zentralen nedreischen Thalanditlagers in den Nordlanden, welche komplett vernichtet werden. Nede und Kalia versuchen sofort die Katastrophe einzudämmen, sehen sich aber trotz aller Mediationsversuche nicht in der Lage die Ausdehnung aufzuhalten. Beide ziehen sich zurück und müssen zusehen wie sich die Todeszone ausbreitet und sogar das Nordmeer unpassierbar macht.

F.137 m.Z. Nede erlässt die Siedlungsrichtlinie von Reardek, die jedem Einwohner Reardeks, Legus, Cians, Miras und Hilmas aus den betroffenen Gebieten eine neue Staatsbürgerschaft jedweder Provinz zusichert. Dabei werden sie nicht nach Fähigkeiten, sondern nach Vorliebe eingesetzt. Als kurz darauf ein großer Teil zu Nede selbst gehören will erlässt der Oligarch die Richtlinie der Plateauverschiebung und räumt die militärischen Strukturen der Hauptstadt für Flüchtlinge, teilweise sogar die obersten Tunnelebenen unter Nede, die jedoch später wieder entvölkert werden. Am Ende müssen jedoch auch viele im Umland angesiedelt werden. Nede ist nun mehr denn je auf die fruchtproduzierenden Staaten um sich herum angewiesen und auf Kaneds neuer Landwirtschaft, die mittlerweile kämpft Reardeks Fischerei zu ersetzen. Am Ende gelingt der Spagat zwischen Siedlungspolitik und Versorgung in einer unvorstellbaren Weise. Kaum ein Flüchtling stirbt in den ersten Jahren an den Folgen der Umsiedlung und die Kriminalität sinkt sogar proportional.

H.137 m.Z. Bereits kurz nachdem der Großteil der Katastrophe ausgestanden war, begannen die Oligarchen und ihre Berater Pläne zur Neuerschließung der vernichteten Lande, nachdem das Endstadium der Ausdehnung erreicht wäre. Mit Hilfe des hiesigen Hofmediators war schnell eine Grundplanung erreicht und man entschied sich ein mehrteiliges Programm zu beginnen. Grenzregionen zum Ödland sollten Vergünstigungen in Handel und Kosten bekommen, weiterhin wurden allen die die Grenze besiedeln freie Bürgerschaft in Aussicht gestellt. Ferner würden spezielle Mediatorkomplexbauten aus Thalan angefordert, die Siedlungen im Eisödland ermöglichen, um die Grenze aktiv zurückzutreiben. Zuletzt würden vermehrt Energiesammler in den Grenzregionen aufgestellt, die überschüssige Energie in das Ödland leiten sollten, um die Energie dort wieder zu neutralisieren.

H.140 m.Z. Als die ersten Eiskoloniegrenzen aus Thalan eintrafen und aufgestellt worden waren, begannen einige der Flüchtlinge von Cian und Mira in ihre Heimat zurückzukehren. Auch die Nordmeere begannen wieder befahrbar zu werden, zumindest der Ausgang der Bucht. Die Westpassage war weiterhin unpassierbar. Im Norden beruhigt sich die Lage durch die Maßnahmen zusehens und als die letzten Reste der Seuche abklingen ist auch in Dhiste wieder Frieden eingekehrt. Am Ende erhält Dhiste sogar den freien Oligarchenplatz des zerstörten Reardek.

S.142 m.Z. Im Spätjahr beginnt mit dem Anlauf der Energiesammler und großen Lieferungen von Eiskoloniegrenzen die großflächige Rückerschließung der verlorenen Nordgebiete auf gesamter Front.

H.143 m.Z. Nede beginnt Kalia mit Teilen und Technik für eigene Rückwandlungen des Ödlands zu beliefern. Im Gegenzug liefert Kalia weitere neue Techniken für die Wirtschaft und Techniken die ebenso zur Rückgewinnung des Ödlands taugen, jedoch ohne Mediation.

S.143 m.Z. Mehrere Sabotage Indizien verschlechtern die Beziehungen von Nede und Ari zusehens, als kleinere Grenzkonflikte in Mihkalgah entstehen. Auch wird Aris Gangart auf internationaler Ebene immer härter gegen die verwundete Mittellandallianz, die dem im Aufschwung stehenden Ari militärisch langsam zurückzustehen droht.

S.144 m.Z. Auf einer Reise zum Ödland wird der Hofmediator und seine Begleitung angegriffen und ermordet. Es kommt zum Eklat im Oligarchenrat, als verschiedene Beschuldigungen entstehen. Als ebenfalls kleinere Rebellionen in den Südstaaten ausbrechen werden diese Staaten im Oligarchenrat bis zur Lösung des Problems suspendiert und das Problem in die Hand des Militärs gelegt.

E.144 m.Z. Die große Feier zum 144 Jahrestag der nedeischen Unabhängigkeit findet in der wasserweißen Stadt statt. Begleitet von allen militärischen Facetten und mit einer Demonstration der immerwährenden Stärke der Luftflotte reisen viele internationale Gesandte und Händler an für die wichtigste Veranstaltung dieses Tertiärzyklus. Dieses scheinbar geeinte Großereignis verbirgt jedoch die Sprünge in der Außenpolitik und der Oligarchie selbst. In einer feierlichen Zeremonie wird der neue Hofmediator I-Gehmâh A-Gêhlus vorgestellt.

H.145 m.Z. Ein Bruch mit der thalanischen Regierung über die Produktion der zur Rückerschließung nötigen Terraformer Eiskoloniegrenzen entsteht, nachdem ein Kontrolleur merkwürdige Eigenarten bei den fertiggestellten Werken in Nordnede entdeckt. Unter dem Verdacht des Paragraphs von Sahrum wird die Produktion beendet. Nede und Thalan bemühen sich jedoch diese Sache rein sachlich zu sehen und legen ihre ideologischen Streitigkeiten zu Gunsten einer weiteren guten Beziehung außenpolitisch bei.

H.147 m.Z. Nede startet die Inbetriebnahme der ersten eigenen Mediatorschmiede auf dem Hauptstadtplateau unter Verwaltung des Hofmediators Gemai. Thalan nimmt es hin, warnt Nede jedoch vor eventuellen späteren Spannungen, sollten alte Verträge zur Waffenproduktion umgangen werden. Auch würden alle Folgen der Produktionsgüter von Nede selbst getragen werden müssen.

E.149 m.Z. Das Ödland im Norden beginnt sich teilweise selbst zurückzuziehen. Wissenschaftler schätzen die Selbstregeneration des Nordens auf mehrere dutzend Zyklen, jedoch prognostizieren sie eine vereinfachte und schnelle Rückgewinnung durch die bereits eingesetzten Maßnahmen.

E.150 m.Z. Die schwehlenden Konflikte im Südland eskalieren und eine Allianz aus Elitekadern des Militär unter Führung des Kommandanten Gistoni und Einwanderern, sowie Arbeiterrassen rebelliert gegen die Volksoligarchie für eine freie tolerante Gesellschaft ohne Sonderrechte. Als im Oligarchenrat keine Einheit erzielt werden kann und die Truppen zu einer Eigeninitiative aufrufen auf jedweder Seite tritt der Hofmediator Gemai auf und erzwingt eine Einigung. Nach der Ernennung des neuen Kommandanten Rhekalvhai als Schüler von Gistoni gelingt es das Heer wieder hinter der Oligarchie zu einen und es gelingt in einer Entscheidungsschlacht mit Ehrenduell Gistoni zu besiegen. Die Rebellion scheitert.

S.151 m.Z. Am Ende der Gistoni Krise verharkt sich der wieder volleingesetzte Oligarchenrat gegen Nede, welches mit dem Hofmediator seine Bedingungen durchgesetzt hatte. Viele Abstimmungen, selbst banal, werden von einer Anti-Nede Koalition blockiert. Auch negative Entscheidungen werden durchgedrückt, solange es gegen den Sonderoligarchen von Nede geht. Am Ende kann eine Dauerkrise abgewendet werden, als der Oligarch von Nede sein Sonderrecht für drei Zyklen aussetzt.

F.154 m.Z. In erneuten Verhandlungen über die Erschließung des Nordens gesteht Nede Kalia die komplette Eingliederung der zerstörten Nordstaaten zu im Gegenzug für die spätere Übergabe der östlichen Küstenregionen und eines Westhafens.

F.156 m.Z. In den ersten wiedererschlossenen Gebieten beginnt eine rege Wirtschaft, während in ihrem Rücken selbige wieder vergeht. Die Energiewirtschaft schiebt sich langsam voran.

E.156 m.Z. In einer Westkonferenz versuchen Ari, Kalia und Nede ihre Grabenkämpfe zu beenden. Das Resultat sind banale Zugeständnisse bei Grenzkontrollen und Handelsblockaden. Die ideologischen Probleme bleiben bestehen. Die Westwaldprovinzen nehmen nicht Teil.

S.157 m.Z. Nede unterzeichnet zusammen mit Kalia einen Nichtangriffspakt mit Ari wodurch sich alle Seiten freie Hand im Westen außerhalb ihres Gebietes zusichern.

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