Projekt: Bjaoka

Grundprinzip:

Die "Ijome Bjaoka" ist eine Randprovinz der momentanen bekannten Welt. Es ist somit ein Sammelbecken für Unterdrückte, Ausgestoßene, Freidenker und Glücksritter, sowie einigen Idealisten. Ziel des Rollenspiels ist es sich mit der hiesigen, zumeist feindlichen, Umgebung auseinanderzusetzen und die Sicherung von Bjaoka sicher zu stellen; oder eben nicht... Aber Bjaokas Existenz ist für jeden Charakter wichtig, außer er sieht sich als Meister der Natur, die hier ein ewig währender Feind ist. Dies tut der Spieler entweder als Teil der Gesellschaft oder als freier Abenteuer. Hierbei steht neben einem schulischen Rollenspiel in Form einer Ausbildung der örtlichen Akademie auch gesellschaftliches oder Abenteuerrollenspiel zur Verfügung.

Spielprinzip:

Das Spiel verläuft nach dem freien Ned-Sandkasten-Prinzip. Das heißt der Spieler darf alles versuchen. Die Hauptbedingung ist jedoch Charaktertreue. Es gibt kein Ziel in einem freien Sandkasten, sondern nur die Begrenzung durch die eigenen Ambitionen der Spieler. Sie können helfen Probleme des Außenpostens zu lösen, ihn zu fördern oder einfach nur mitzumachen. Genauso können sie versuchen äußere Interessen zu fördern oder gar destruktiv zu wirken. Das Ergebnis der Welt ist vollkommen offen. Das wahre Problem liegt im Erreichen der Ziele. Niemand kann schnelle Erfolge erwarten und Unachtsamkeit kann einen lange gehegten Charakter auch töten.
Verwendet wird eine abgeschwächte Variante des Ned-Realismus Systems welchen für die Welt von Ned entwickelt wurde. Das heißt, dass hohe "Werte" eines Charakter in Situationen vor und Nachteile haben werden. Während vorher schon Willenskraft und Mut nachteilig sein konnten, wenn ein Held sich weigerte zu fliehen, so werden nun auch gute Körperwerte schlecht sein können. Eine gute Verdauung hilft leider auch der Aufnahme nicht abbaubarer Gifte.

Grundlagen der Welt:

Ijome

Ein Ijome ist in etwa das gleiche wie ein Handelsposten der alten Handelsstädte, jedoch ohne das politische Mandat der Heimat. Ijome sind immer fremd finanziert bis sie eventuell selbstständig werden, da eine Verzweiflungsexpedition ohne Hilfsleistung normalerweise in einem Massaker endet. Gegründet wird ein Ijome meist aus finanziellen und selten politischen Interesse. Dies kann in Form der örtlichen Erkundung der Ressourcen sein, über die Aussiedlung unerwünschter Elemente bis hin zur Sicherung neuer Gebiete durch gute Beziehungen zu einem neutralen Brückenkopf.

Wildland

Das Wildland steht in unserer Sprache für alles nicht zivilisierte Gebiet von dem es ebenfalls noch eine Menge gibt. Die 'intelligenten' Bewohner der Welt sind durch ihren Intellekt keinesfalls der hochmutagenen und adaptiven Welt überlegen; im Gegenteil sie haben gerade einmal angefangen sich auszubreiten. Die hiesige Welt ist wild und mannigfaltig und eine Nische muss man sich erarbeiten. Meistens tut man dies mit hohen Kosten... Dies hat vor allem Auswirkungen auf das miteinander. Da Lebensraum selten ist und neue Ressourcen schwer zu erwirtschaften kommt es auch schon einmal zu den scheinbar gewinnbringenden größeren Konflikten, die jedoch meistens den Untergang beider Parteien besiegeln, sodass sich mit der Zeit eine grobe Akzeptanz der eigenen Grenzen eingestellt hat. Die Natur nutzt jede Schwäche und Gier kann ihr größter Verbündeter sein. Das Wildland ist der gemeinsame Feind aller zivilisierten Völker.

Alchemie

Neben der Metallurgie die eher als ein hochspezialisierter Unterarm der Alchemie zu verstehen ist, ist die Alchemie an sich die einzige 'Hochtechnologie' der Welt. Durch die aggressive und adaptive Umwelt gezeichnet, bietet die hiesige Welt eine Vielzahl an Zutaten und Substanzen mit ähnlicher, verändernder oder gefährlicher Wirkung. Diese zu erkunden und zu nutzen ist die Hauptaufgabe dieses geachteten Berufsstandes. Alchemisten gliedern sich sachlich gesehen in alle wichtigen mittelständischen Berufe der Welt mit unterschiedlicher Spezialisierung.

Inspiriert durch Galaxysparks Webcomic "Spellcross"

Farblich optimiert für Spiegelmonitore 1024x768