Der Ju

Das Weltgefüge, der Ju

Während die spirituellen Werke sich mit der Lebenswelt des Willens beschäftigen, besteht die Welt jedoch aus mehr. Ihren Rahmen und Inhalt beschreibt das Weltgefüge. Nach bisherigen Wissensstand existieren J und U um die Weltengrenze Öa und das Chaos des U richtet hierbei die Energien der Welt auf. Man bezeichnet den Moment des Tages daher als chaotischen Zustand der Welt während sich die Grenze zwischen Kosmos und Chaos zum Abend hin verschiebt und Ruhe einkehren lässt. An bestimmten Stellen führen die Energien zu Boden, sodass an bestimmten Zeiten das Chaos oder der Kosmos bestimmte Regionen unbewohnbar machen. Ähnliche Zonen gibt es auch dort wo das Ju nicht mehr zu Boden kommt und es sich permanent in Zonen von Iy, He, Äö oder Oa wandelt, die jedoch nicht zeitabhängige Gebilde sondern Reste ehemaliger Säulen sind. An den Reibungspunkten von Chaos und Kosmos entstanden einst neue Wesen. Dort ist es auch wo man in seltenen Fällen noch reine Wesen trifft, die zum Morgen oder Abend in ihren Regionen entstehen und zumeist das Material nehmen was sich ihnen bietet.

Der Zyklus

Die Welt kennt nur einen periodischen Ablauf von Tag zu Nacht der mit knapp zehn Stunden (10:13h) pro Phase insgesamt gut zwanzig einhalb Stunden beträgt (20:26h). Nachdem die Einheiten der Tageszählung jedoch zu hoch wurden, entschied sich ein Reich das Prinzip eines Zyklus einzuführen basierend auf dem Tagesphasen bezogenen Vielfachen (Chaos / Vereinigung / Kosmos) der Zeit eines Zustandes (Kosmos / Chaos). Dabei beschreibt die Phase der Vereinigung den Moment wo die Zonen von J und U gleichzeitig existieren und an manchen Orten aneinander reiben. Dessen Dauer beträgt gut 211 Erdenmintuen. Daraus ergibt sich eine Zyklenlänge von 1839 Tagen. Dies entspricht 4 Erdenjahren, 104 Erdentagen, 16 Erdenstunden und 54 Erdenminuten.
In tieferen und älteren Reichen entstand auch ein tridezimales Tagessystem basierend auf reinem Kosmos, reinem Chaos und Verunreinigung, welches in jeweils einem Zehner steht. Daraus folgt für eine "Tagesstunde" 40 Erdenminuten und 52 Erdensekunden. Dieses Schema ist durch die Wiederkehr der Verunreinigung in vier Phasen geteilt (Kosmos / Kosmos-Chaos / Chaos / Chaos-Kosmos). In manchen Gebieten wird den einzelnen Phasen des Tages eine unterschiedliche Länge gegeben, die nicht auf Einheit setzt. Dies ist vor allem in hektischeren oder bedrängten Gesellschaften der Fall, die bestimmte Zeiten meidet oder andere eher unterstützt um effektiver zu sein.
Verzeichnet und abgeglichen wird das aktuelle Datum alle dreizehn Zyklen im Reich der Ju und kleinere Fehler werden korrigiert. Für Reiche ohne innere Ordnung hat diese Rechnung jedoch wenig Belang und die Intervalle abgesehen vom Zyklus oder die Zeitplanung an sich fallen extrem willkürlich aus. Da den meisten Wesen auch keinerlei Zeitdruck zu Grunde liegt ist die Ausführung von Plänen meist sehr behäbig oder spontan.

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